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Millionen Menschen in Ostafrika brauchen dringend Nahrungsmittelhilfe

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Baku, 10. November, AZERTZAC

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in Ostafrika 23,4 Millionen Menschen dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Grund sei die Dürre und die Änderung der Niederschläge. Einem Bericht der UN-Nothilfeorganisation OCHA zufolge werde im Südsudan, Sudan, Äthiopien, Eritrea, Somalia und Kenia eine neue Dürrewelle erwartet. Die Lage in manchen Regionen dieser Länder sei bereits alarmierend, was die Nahrungsmittelknappheit angeht.

In den von El Niño betroffenen Puntland und Somaliland herrsche weiterhin Trinkwasserknappheit. Landesweit seien 1,1 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

James Oduor von der kenianischen nationalen Katastrophenschutzbehörde NDMA teilte mit, dass in Kenia rund 1,5 Millionen Menschen von der Dürre geplagt sind. Beinahe alle dieser Menschen würden kurz vor dem Verhungern stehen.

Die schlimmste Dürre in Kenia werde in der Provinz Kilifi entlang der Ostküste verzeichnet, gefolgt von Garissa, Kuale, Lamu und Narok. Die Flora dieser Provinzen sei größtenteils von der Dürre betroffen. Die Grasweiden in Narok und Tana River dürften der Dürre höchstens noch einen Monat standhalten.

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