WELT


Nordfrankreich: Beim Brand im Flüchtlingslager mindestens zehn Menschen verletzt

Baku, 11. April, AZERTAC

Im Norden Frankreichs ist ein Flüchtlingslager nach Unruhen vollständig niedergebrannt. Vorausgegangen sind Kämpfe zwischen afghanischen und kurdischen Flüchtlingen, bei denen laut der Behörden sechs Menschen durch Messerstiche verletzt worden seien. Bei dem Brand in Grand-Synthe wurden mindestens zehn Menschen verletzt.

Demnach hatten sich irakische Kurden und Afghanen zunächst eine Schlägerei geliefert, die dann in eine Messerstecherei ausartete. Später sei das Lager in Flammen aufgegangen, die alle 300 Holzhütten auf dem Gelände erfassten. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden war an mehreren Stellen im Lager gleichzeitig Feuer gelegt worden. Die Flammen waren im Umkreis von mehreren Kilometern zu sehen. Offenbar bestehe ein Zusammenhang zwischen dem Brand und den Auseinandersetzungen zwischen den irakischen und afghanischen Flüchtlingen, sagte Olivier Caremelle, Stabschef des Bürgermeisters von Grande-Synthe.

Die Bewohner des Lagers, nach unterschiedlichen Berichten zwischen 1000 und 1500 Menschen, seien in Sicherheit gebracht worden. Sie sollen in Notunterkünften untergebracht werden.

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