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Olympisches Komitee der USA warnt Athletinnen vor Zika

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Baku, 8. Februar, AZERTAC

Wie AZERTAC unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, rät das Olympische Komitee der USA (USOC) angesichts der Ausbreitung des Zika-Virus in Brasilien vor den Sommerspielen in Rio de Janeiro zu Vorsicht. Um ihre Gesundheit besorgte Sportler sollten in Erwägung ziehen, dort im August nicht anzutreten, empfahl das USOC zwei Teilnehmern zufolge in einer Telefonkonferenz mit Vertretern von US-Sportverbänden.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London holten US-Athleten die meisten Medaillen, weshalb ihre Teilnahme große Bedeutung für die Veranstaltung in Rio hat. Das durch Mücken übertragene Virus gilt vor allem für Schwangere als gefährlich. In Brasilien wird es mit Fehlbildungen bei vielen Babys in Verbindung gebracht.

Den Sportteams sei geraten worden, nicht nach Rio de Janeiro zu fahren, wenn sie Bedenken hätten, sagte der Vorsitzende der US-Fechtervereinigung, Donald Anthony. Dem Sportdirektor des US-Reitverbandes, Will Connell, zufolge stellte das USOC den Athleten und Team-Mitgliedern die Entscheidung über eine Teilnahme frei.

Niemand solle sich dazu verpflichtet fühlen, wenn er Bedenken habe. Das USOC gab den beiden Sportfunktionären zufolge die Empfehlung bereits Ende Januar ab. Ein USOC-Sprecher bestätigte, die Verbände über amtliche Empfehlungen informiert zu haben. Die US-Behörde für Gesundheitsschutz rät Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, Zika-Regionen zu meiden.

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