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Philippinen: Mindestens vier Tote durch Taifun „Melor“

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Manila, 15. Dezember, AZERTAC

Vor dem Taifun „Melor“ mussten auf den Philippinen 725.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Vier Menschen haben das Unwetter wohl nicht überlebt. Die Zahl der Opfer könnte aber noch steigen.

Die Küstenstadt Legazpi in der Provinz Albay am Dienstag. „Melor“ hatte am Vortag zahlreiche Gebäude zerstört.

Der Taifun „Melor“ hat auf den Philippinen für schwere Schäden, Überschwemmungen und Stromausfälle gesorgt. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben. In der am Pazifik liegenden Provinz Nord-Samar ertranken drei Menschen, wie ein örtlicher Behördenvertreter am Dienstag dem Radiosender DZMM mitteilte. In derselben Provinz wurde nach Angaben der Sprecherin der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Mina Marasigan, ein Mann durch umherfliegende Trümmerteile getötet. Die Behörden hatten noch nicht zu allen verwüsteten Gegenden Kontakt. Die Zahl der Opfer könnte daher noch steigen.

„Melor“ hatte am Montag mit Windgeschwindigkeiten von 185 Stundenkilometern die nördliche Spitze der Insel Samar im Osten der Philippinen erreicht. Millionen Menschen in dem katholisch geprägten Land waren kurz vor Weihnachten ohne Strom. Viele Häuser wurden beschädigt. Das Unwetter traf das südostasiatische Land zu Beginn der mehrtägigen vorweihnachtlichen Feierlichkeiten, zu denen die Christen im Land im Morgengrauen Gottesdienste abhalten. Ziel sei es, bis Weihnachten die Stromversorgung wieder herzustellen, sagte die Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde Marasigan.

Am Montag hatten sich mehr als 700.000 Menschen vor dem Taifun in Sicherheit gebracht. Die Behörden wollten mit der Maßnahme eine hohe Opferzahl verhindern. Am Dienstag nahm die Stärke des Taifuns leicht ab, doch die Windgeschwindigkeiten erreichten noch immer 170 Stundenkilometer. Von den Philippinen aus soll „Melor“ weiter zum Südchinesischen Meer ziehen.

Vugar Agayev, AZERTAC

Manila

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