OFFIZIELLE CHRONIK


Präsident Ilham Aliyev gab eine gewichtige und harte Reaktion auf die provokative Rede des Präsidenten von Armenien

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Baku, 17. September, AZERTAC

Der armenische Präsident Sersch Sargsjan erhob in seiner Rede in der in Bischkek stattgefundenen Ratssitzung der GUS-Staatschefs in einem engen Format Beschwerde gegen Aserbaidschan über Ereignisse im April dieses Jahres an der Kontaktlinie. Er sagte in seiner Rede, Aserbaidschan habe bei diesen Ereignissen angeblich den Waffenstillstand verletzt.

Nach dem armenischen Präsidenten musste in alphabetischer Reihenfolge Präsident der Republik Belarus Alexander Lukaschenko auftreten. Präsident Ilham Aliyev bat den Präsidenten von Belarus ums Wort. Nach Einverständnis des Präsidenten der Republik Belarus gab Präsident Ilham Aliyev eine starke und harte Reaktion auf die Rede des Präsidenten von Armenien:

- Ich hielt es für meine Pflicht, die Worte des armenischen Präsidenten zu kommentieren. Basierend auf der Tatsache der Regelung des Berg-Karabach-Konfliktes in anderen internationalen Institutionen, fand ich es nicht notwendig, heute von diesem Thema zu sprechen. Aber eine weitere Beschwerde der armenischen Seite hat mich veranlasst, davon zu sprechen.

Alle internationalen Organisationen haben schon genug von diesen Beschwerden der armenischen Seite. Die Situation ist ziemlich paradox: Armenien annektiert das Gebiet eines souveränen Staates, verletzt seine territoriale Integrität, vertreibt die aserbaidschanische Stammbevölkerung von Berg-Karabach und den umliegenden sieben Bezirken, macht eine Million Menschen zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen, zerstört alles in den besetzten Gebieten, einschließlich unsere historischen, religiösen, kulturellen Denkmäler, die gesamte Infrastruktur und dann simuliert sei mehr als 20 Jahren den Verhandlungsprozess. Auch die Berichte von zwei OSZE -Missionen bestätigen das.

Darüber hinaus greift die armenische Seite regelmäßig zu allen möglichen Provokationen, dass dieser Prozess kein Ende hat. Und eine von diesen Provokationen trat im April dieses Jahres ein. Mehr als fünfhundert Häuser von aserbaidschanischen Zivilisten waren unter schweren Artilleriebeschuss der armenischen Armee genommen, mehr als hundert Häuser wurden zerstört, etwa zehn Zivilisten, darunter auch Kinder, wurden getötet.

Internationale Organisationen haben eine sehr klare Vorstellung davon, wie dieses Problem gelöst werden soll. Es gibt höchstes internationales Gremium - Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Und dieser Sicherheitsrat hat Anfang 1990er Jahren vier Resolutionen über unbedingten und sofortigen Rückzug der armenischen Besatzungstruppen aus aserbaidschanischen Geländen angenommen. Diese Beschlüsse sind nicht erfüllt. Armenien ignoriert sie und versucht, die administrativen Grenzen des ehemaligen autonomen Gebiets Berg-Karabach künstlich zu ändern, jene Gebiete illegal zu besiedeln, neue Realitäten zu schaffen. Es ist völlig illegal und ein Verbrechen, dieses Verbrechen hält bis jetzt an.

Wir sind dem Friedensprozess verpflichtet. Wir arbeiten konstruktiv. Es gibt Minsk-Gruppe, aber die armenische Seite nutzt dieses Format nur dafür, dass der Verhandlungsprozess endlos dauert. Sie wollen keinen Frieden, sie wollen unsere Gebiete weiter unter Kontrolle zu halten und wirft Aserbaidschan ständig vor, als ob wir etwas verletzen. Wir sind Geschädigten. Wir haben die Gebiete irgendeines Landes nicht besetzt. 20 Prozent des international anerkannten Territoriums von Aserbaidschan liegen unter Okkupation. Die Realität besteht darin. In Anbetracht einer weiteren angebrachten Beschwerde des armenischen Präsidenten habe ich es für meine Pflicht gehalten, meine Kollegen darauf aufmerksam zu machen.

Sersch Sargsjan: Das hat keinen Sinn, die Lüge zu beantworten.

Ilham Aliyev: Ich habe schon der Lüge eine Antwort gegeben.

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