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Rekord für Apple

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Baku, den 28. Januar (AZERTAG). Es ist ein Rekord für Apple, doch der ist für die Wall Street nicht mehr gut genug. Der Konzern verkaufte im Weihnachtsgeschäft so viele iPhones wie nie zuvor. Dennoch hatten die Anleger mehr erwartet. Die Aktie fiel.

Apple hat im wichtigen Weihnachtsgeschäft weniger iPhones verkauft als erwartet. Der Samsung-Konkurrent gab nach Börsenschluss am Montag bekannt, im ersten Quartal zwar mit 51 Millionen iPhones einen Absatzrekord erzielt zu haben. Analysten hatten jedoch erwartet, dass Apple Chart zeigen die Marke von 55 Millionen knacken würde. Die Aktie verlor nachbörslich fünf Prozent. Wegen der positiven Erwartungen hatte sie bei Börsenschluss gut ein Prozent im Plus gelegen.

Der Umsatz erhöhte sich Apple zufolge in dem Quartal auf 57,6 Milliarden Dollar von 54,5 Milliarden vor Jahresfrist. Der Nettogewinn blieb mit 13,1 Milliarden Dollar stabil. Der Ausblick für das laufende Quartal enttäuschte die Wall Street: Apple erwartet einen Umsatz von 42 bis 44 Milliarden Dollar. Analysten hatten bislang mit 46 Milliarden Dollar gerechnet.

„Wir sind sehr zufrieden“, erklärte Konzernchef Tim Cook nichtsdestotrotz am Unternehmenssitz in Cupertino. Apple investiere auch weiterhin kräftig in neue Produkte und Services. Wie immer vermied er es aber, Details zu nennen. Schon seit längerem wird über einen Apple-Fernseher und eine Computer-Uhr spekuliert sowie über iPhones mit größerem Bildschirm.

Von den Mac-Computern wurde Apple 4,8 Millionen Stück los nach zuvor 4,1 Millionen - und das in einem insgesamt rückläufigen Computermarkt. Der Mac feierte gerade seinen 30. Geburtstag. Auch das Geschäft mit iTunes und anderen Services lief besser als im Vorjahreszeitraum. Dagegen verlor der Musikspieler iPod weiterhin an Beliebtheit.

Auch der südkoreanische Rivale Samsung Chart zeigen hatte mit seinen jüngsten Geschäftszahlen die Erwartungen verfehlt. Vermehrt drängen chinesische Konkurrenten wie Lenovo Chart zeigen und Huawei auf den westlichen Markt.

Kurz vor Bekanntgabe der Zahlen gab es am Montag noch andere Nachrichten rund um Apple: So wurde bekannt, dass der Apple-Zulieferer Foxconn den Bau eigener Fabriken in den USA erwägt. Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass die Zusammenarbeit in nächster Zukunft noch intensiviert wird. Denn die Spekulationen reißen nicht ab, dass Apple an Neuheiten bastelt und dafür Foxconn zu sich ins Boot holt.

Eine andere Neuigkeit war weniger positiv. Nach dem jahrelangen Gerangel um Patente sucht Samsung den Schulterschluss mit den Rivalen Ericsson Chart zeigen und Google Chart zeigen. Die daraus entstehende mächtige Allianz könnte Apple Probleme bereiten.

 

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