POLITIK


Reuters bringt Reportage über durch armenischen Artilleriebeschuss beschädigte Häuser

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Baku, 6. Mai, AZERTAC

Die Nachrichtenagentur Reuters hat eine Reportage über große Schäden veröffentlicht, die durch intensiven Artilleriebeschuss der armenischen Streitkräfte mehreren aserbaidschanischen Wohngebieten und Zivilisten zugefügt wurden.

In der Reportage wird darauf hingewiesen, dass trotz Waffenruhe im Berg-Karabach-Konflikt die Schüsse noch zu hören sind, die Menschen ums Leben kommen.

Darüber hinaus wird in der Reportage über die Geschichte des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikts erzählt. Man setzt das Publikum darüber ins Bild, dass im Zuge des Konflikts Tausende von Menschen getötet oder verletzt Hunderttausende von Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden sind.

Unter lokalen und ausländischen Journalistinnen und Journalisten, die sich durch armenischen Artilleriebeschuss beschädigten Häusern vor Ort vertraut gemacht haben, war auch eine Reporterin der Nachrichtenagentur Reuters mit dem Namen Nailia Bagirova. Sie war in einer Reihe von Dörfern, die sich entlang der Kontaktlinie befinden und Anfang April von armenischen Verbänden unter intensiven Artilleriebeschuss genommen wurden. Bei vier Tagen gedauerten Zusammenstößen sind Zehnte von Menschen getötet, der am 5. April vereinbarte Waffenstillstand wird jeden Tag von Armeniern gebrochen, teilt die Reuters- Korrespondentin mit.

Nailia Bagirova interviewte zugleich Einwohner. Sarijaly, ein Dorf in Agdam, liegt in einer Entfernung von etwa sechs Kilometern von der Frontlinie. Eine Einwohnerin des Dorfes mit dem Namen Maral Abdullayeva, sagt: "Die Dorfschule, in der ich als Englischlehrerin arbeite, wurde durch den Beschuss zerstört. Daher sind die Unterrichte in der Schule unterbrochen." Sie zeigt die Kugelspuren an der Wand eines kleinen Hauses.

Die Autorin betont, dass Europa um diese Instabilität und Gewalteskalation im Südkaukasus sehr besorgt sei.

Jeden Tag sind im Dorf die Schüsse zu hören, sagt eine andere Dorfbewohnerin Aygül Huseynova.

Ihr Haus wurde zerstört. Durch armenischen Beschuss verendeten auch ihre Tiere. Sie war, gezwungen zu ihren Verwandten zu ziehen. Sie sagte, dass alle Stromleitungen im Dorf durch Artilleriebeschuss außer Betrieb gesetzt wurden, die Einwohner des Dorfes nicht auf dem Felde arbeiten können.

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