WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE


„Sentinel-2A“ zeigt die karge Landschaft in sattem Goldgelb

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Baku, 6. Juli, AZERTAC 

Ein neuer Esa-Satellit hat einen Teil der gigantischen Wüste nun aus dem All abgelichtet. Er zeigt die karge Landschaft in sattem Goldgelb.

Sand, Gestein, karge Gebirgszüge und extreme Temperaturen - die Sahara ist ein faszinierender Ort. Die meisten Menschen verbinden die Wüste mit Oasen, Bildern von Sanddünen und durch einsame Landschaft schreitenden Kamelen. Einen ganz anderen, aber nicht weniger beeindruckenden Blick auf die größte Trockenwüste der Erde erlaubt nun eine der ersten Aufnahmen des Esa-Erdbeobachtungssatelliten „Sentinel-2A“.

Entstanden ist das Bild am 27. Juni 2015 beim ersten Scan der Erde. Die Aufnahme zeigt einen knapp 300 Kilometer breiten Streifen der Sahara in Zentral-Algerien, nordöstlich der Oasenstadt In Salah. Diese gilt als einer der heißesten Orte der Wüste. Im Sommer liegen die Temperaturen im Monatsdurchschnitt bei etwa 45 Grad.

Auf dem Foto sind heller Sand, dunkle Felsen und Täler zu erkennen. Faszinierend ist die Vielzahl der Gelb-, Braun- und Rottöne, welche die Wüste bietet.

Eine „Vega“-Rakete hatte „Sentinel-2A“ am 23. Juni ins All gebracht. Seither erfasst der Satellit aus 786 Kilometern Höhe Wellenlängen von gut 440 bis 2190 Nanometern, also von lila-blau bis in den infraroten Bereich. Nach den ersten Testaufnahmen soll der Orbiter die Erde im Rahmen des Copernicus-Programms der Esa kontinuierlich überwachen und zeigen, wie sich Landschaften, Wälder und Megastädte mit der Zeit verändern.

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