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Somalia: Mindestens 19 Tote bei Angriff auf Restaurant in Mogadischu

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Baku, 22. Januar, AZERTAC

Bei dem Angriff auf ein Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 19 Menschen getötet worden, unter ihnen Frauen und Kinder, gibt AZERTAC unter Berufung auf die Nachrichtenagentur TASS bekannt.

Nach der Explosion einer Autobombe vor dem Beach View Hotel waren mehrere Bewaffnete in ein Restaurant eingedrungen und hatten wild um sich gefeuert. Der Anschlag ereignete sich in dem bei Geschäftsleuten beliebten Stadtviertel Lido Beach.

Die Schabab-Miliz bekannte sich in einer Audiobotschaft zu der Tat. Laut den Sicherheitskräften wurden vier Angreifer getötet, ein fünfter sei festgenommen worden.

Die Schabab-Miliz kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats. Derzeit sind etwa 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union in Somalia stationiert. Sie unterstützen die international anerkannte Regierung. Es gelang ihnen in den vergangenen Jahren weitgehend, die Rebellen aus Mogadischu und weiteren Städten zu vertreiben, doch kontrollieren die militanten Islamisten noch mehrere ländliche Regionen.

Vergangene Woche hatte die Schabab-Miliz im Südwesten des Landes einen Stützpunkt der Militärmission der Afrikanischen Union in Somalia (Amisom) angegriffen. Die Terrorgruppe behauptete, dabei seien mehr als hundert kenianische Soldaten getötet worden. Kenia machte keine Angaben zur Zahl der getöteten oder verletzten Soldaten.

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