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Terror in Somalia: Tote bei Angriff der Schabab-Miliz

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Baku, 15. Januar, AZERTAC

Die Attacke in der Region Gedo im äussersten Südwesten des Landes begann demnach mit einem Selbstmordanschlag am Zugang zum Militärstützpunkt, wo somalische und kenianische Soldaten stationiert sind.

Die Al-Shabaab-Kämpfer brachten ein Feldlager der somalischen Truppen in ihre Gewalt. Die kenianischen Soldaten, die in einem benachbarten Lager untergebracht seien, hätten einen Gegenangriff gestartet. Die Kämpfe dauern demnach noch an, die Opferzahl auf beiden Seiten sei noch unklar.

Wie AZERTAC unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, die Kämpfer der Miliz hätten 50 kenianische Soldaten getötet. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Die Al-Shabaab-Miliz kämpft im Land am Horn von Afrika seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats. Derzeit sind etwa 22'000 Soldaten der Afrikanischen Union in Somalia stationiert.

Es gelang ihnen in den vergangenen Jahren weitgehend, die Rebellen aus der Hauptstadt Mogadischu und weiteren Städten zu vertreiben, doch kontrollieren diese noch mehrere ländliche Regionen. Al-Shabaab-Kämpfer verüben zudem weiterhin regelmässig Anschläge in Somalia und im benachbarten Kenia.

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