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Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlägen im Jemen

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Sanaa, 9. Dezember, AZERTAG

Bei zwei Selbstmordanschlägen mit Autobomben auf einen Stützpunkt der jemenitischen Armee sind im Südosten des Landes mindestens sechs Soldaten getötet worden.

Die beiden Sprengsätze seien am Eingang eines Hauptquartiers der Armee in der Stadt Sejun in der Provinz Hadramut detoniert, als der Kommandeur der Einheit, Abderrahman al-Halili, dort eingetroffen sei, teilte die Armee mit. Al-Halili überlebte demnach unverletzt. Acht andere Menschen seien verletzt worden.

Der Jemen wird seit dem Sturz von Staatschef Ali Abdullah Saleh im Jahr 2012 von Gewalt und schweren politischen Unruhen erschüttert. Rebellen brachten die Hauptstadt Sanaa und andere Städte nach einem Vormarsch im September unter ihre Kontrolle. Die Aufständischen fordern mehr politische Mitsprache.

Zudem ist Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel (Aqap) im Land aktiv und verübt immer wieder Anschläge. In der Stadt Schehr, die ebenfalls in der südöstlichen Provinz Hadramut liegt, wurden am späten Montag nach Angaben aus Sicherheitskreisen zwei Soldaten in einem Hinterhalt getötet. Die Sicherheitskräfte machten Aqap-Kämpfer dafür verantwortlich.

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