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Türkischer Ministerpräsident Yıldırım: Souveränität des Irak sei für die Türkei sehr wichtig

Baku, 7. Januar, AZERTAC

Ministerpräsident Binali Yıldırım ist in Bagdad mit seinem irakischen Amtskollegen Haider al-Abadi zu einem Gespräch zusammengekommen.

Wie die Nachrichtenagentur AZERTAC unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, gaben Yıldırım und al-Abadi nach der Unterredung eine gemeinsame Pressekonferenz.

Yıldırım sagte, Peschmerga und irakische Sicherheitskräfte würden erforderliche Arbeiten einleiten, um Sindschar von terroristischen Elementen zu säubern. Die Türkei mache keine Unterscheidung, woher der Terror komme. Die Erklärung des Irak in den vergangenen Tagen, wonach man nicht zulassen werde, dass PKK über irakische Territorien der Türkei Schaden zufügt, sei für die Türkei von großer Bedeutung. Dafür sei die Türkei dem Irak dankbar. Es sei ein Meinungsaustausch darüber geführt worden, was beim Kampf gegen den Terror gemeinsam unternommen werden könnte. Die Souveränität des Irak sei für die Türkei sehr wichtig. Das gleiche gelte auch für die territoriale Einheit des Irak.

Nach Angaben von Yıldırım habe er mit al-Abadi auch über die Existenz von türkischen Soldaten in Baschika gesprochen. Dies sei aus Notwendigkeit beschlossen worden. Man sehe, dass bei der Säuberung des Gebiets von DEASH-Terroristen wichtige Fortschritte verzeichnet werden. Somit werde man dieses Thema auf eine freundliche Weise lösen.

Yıldırım wird im Rahmen seines Aufenthalts im Irak Gespräche mit dem irakischen Staatspräsidenten Fuad Masum, dem Parlamentspräsidenten Salim al-Jabouri, einigen führenden irakischen Politikern, Meinungsführern und Vertretern der irakischen Turkmenen führen.

Auf der Tagesordnung von Yıldırım stehen unter anderem mögliche Schritte zur Gewährleistung der Stabilität, des Wohlstand und eines dauerhaften Friedens in der Region. In diesem Zusammenhang wird sich Yıldırım auf die Stärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen die Terrororganisation PKK, DEASH und FETÖ konzentrieren, die für beide Länder eine Bedrohung darstellen.

Zudem will der Ministerpräsident nach Möglichkeiten suchen, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Energie und Transport weiter auszubauen. Yıldırım wird nach Abschluss seiner Kontakte in Bagdad nach Erbil weiterreisen und mit Mesud Barzani über den Kampf gegen den Terror und wirtschaftliche Themen sprechen.

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