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Unicef-Regionaldirektor fordert ungehinderten Zugang zu Kindern in Syrien

Baku, 12. Februar, AZERTAC

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) hat alle Konfliktparteien in Syrien dazu aufgerufen, ungehinderten und bedingungslosen Zugang zu Kindern zu gewähren, damit diese mit medizinischen und lebenswichtigen humanitären Hilfen versorgt werden können. Unicef-Regionaldirektor Geert Cappelaere teilte mit, dass in Syrien binnen einer Woche 20 Kinder infolge von Gewalt getötet wurden, manche Kinder seien verletzt worden. In Idlib seien vergangene Woche 30 Menschen getötet worden, 16 von ihnen Kinder. Einige der Toten seien diejenigen gewesen, die vom Krieg in Aleppo geflohen waren.

Bei Angriffen in den Ortschaften Zahra und Vaer in Homs seien vier Kinder ums Leben gekommen, fünf weitere verletzt. Bei diesen Angriffen dürfte es sich um die ‚schwerste' Gewaltwelle seit Beginn der Waffenruhe am 30. Dezember handeln. Die Gewalt müsse sofort aufhören. Die Tötung und Verletzung von Kindern zähle zu den schlimmsten Verletzungen von Kinderrechten, so Cappelaere.

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