WELT


Venezuela zieht 100-Bolívar-Scheine aus dem Verkehr

Baku, 12. Dezember, AZERTAC

Die venezolanische Regierung zieht die bislang größten Geldscheine im Wert von 100 Bolívar aus dem Verkehr. Präsident Nicolás Maduro begründete den mit einem Notstandsdekret verfügten Schritt am Sonntag mit dem Kampf gegen die Mafia. Internationale Mafiabanden hätten in 100-Bolívar-Scheinen Milliarden ins Ausland verschoben, vor allem nach Kolumbien, sagte Maduro in seiner wöchentlichen Radiosendung "In Kontakt mit Maduro".

Nach Maduros Dekret verlieren die 100-Bolívar-Scheine binnen 72 Stunden ihre Gültigkeit. Er ordnete außerdem an, umgehend "alle Möglichkeiten auf dem Land-, See- und Luftweg" zu schließen, auf denen die ausgemusterten Banknoten zurück ins Land gebracht werden könnten. "Ihr könnt mit eurem Betrug draußen bleiben", sagte Maduro an die Mafia gerichtet.

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