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Vier Tote bei einem Anschlag auf einen Konvoi der Vereinten Nationen in Somalia

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Baku, 3. Dezember, AZERTAG

Medienberichten zufolge sind bei einem Anschlag auf einen Konvoi der Vereinten Nationen in Somalia am Mittwoch mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden.

Die Autos wurden in der Nähe des schwer bewachten Flughafens in der Hauptstadt Mogadischu von einem Selbstmordattentäter angegriffen. Somalische Sicherheitskräfte sperrten den Tatort weiträumig ab. Zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz.

Zu der Tat bekannte sich die Schabab-Miliz, die das Krisenland seit Jahren terrorisiert und immer wieder schwere Anschläge, auch im Nachbarland Kenia, verübt.

Bei den Opfern handele es sich um zwei Sicherheitskräfte und zwei Zivilisten, sagte der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Attentäter kam ums Leben.

„Die Eskorte des Uno-Konvois hat ihr Bestes getan, um den Selbstmordattentäter in seinem Wagen zurückzudrängen“, schilderte er. „Das Auto ist in die Luft gegangen, bevor es die gepanzerten Uno-Fahrzeuge erreichen konnte.“ Beobachter berichteten, sie hätten auch Schüsse gehört, die wahrscheinlich von Truppen der Afrikanischen Union abgefeuert worden seien.

Schabab-Sprecher Sheikh Abdiazis Abu Muscab erkärte schon kurz nach dem Angriff in einem lokalen Rundfunksender, seine Gruppe bekenne sich zu der Tat.

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