BLUTIGES GEDENKEN


Völkermord von Chodschaly jährt sich heute zum 24. Mal

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Baku, 26. Februar, AZERTAC

Völkermord von Chodschaly jährt sich heute zum 24. Mal. Vor 24 Jahren wurde von Armeniern in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali eine der blutigsten Tragödien in der Geschichte der Menschheit und eines der schrecklichsten Kriegsverbrechen im Konflikt um Berg-Karabach verübt.

Um sich an die Opfer dieses Gemetzels zu erinnern, besuchen Tausende von Menschen am frühen Morgen gelegentlich des 24. Jahrestages des Völkermords von Chodschali die Gedenkstätte, die zum Andenken an die Opfer der Tragödie im Stadtteil Khatai der Hauptstadt Baku errichtet worden ist.

Dieser Völkermord ist blutiges Blatt in der Geschichte des aserbaidschanischen Volkes. In der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die armenischen Soldaten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106 –Frauen, 83 -Kinder, 70 –Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur...

Die Brutalität der Streitkräfte von Armenien bei der Zerstörung der Stadt Chodschali wurden durch die Human Rights Watch, Amnesty International, „Memorial“ Society, the New York Times, Newsweek, Washington Post, Reuters, Agence France Presse und andere Menschenrechtsorganisationen und sonstige Presseorgane dokumentiert. Human Rights Watch bezeichnete die Chodschaliner Tragödie als „das größte Massaker im Konflikt“.

Die Täter des Massakers blieben bisher unbestraft, einige von ihnen bekleiden heute sogar hohe Ämter in der Republik Armenien. Der armenische Präsident Serzh Sargsyan war damals der Leiter der sogenannten „Streitkräfte des Selbstverteidigungskomitees von Berg-Karabach“, die sich bei dem Massaker in Chodschali durch ihre besondere Brutalität auszeichnete.

Diese Tatsachen und Berichte von unabhängigen Quellen erzeugen politische und rechtliche Verantwortung der damaligen und jetzigen Führung von Armenien für diese Straftat.

Der Völkermord von Chodschali wird von immer mehr Staaten und internationalen Organisationen als solches anerkannt.

Das aserbaidschanische Volk wird die Opfer der Chodschaliner Tragödie niemals vergessen!

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