WELT


Wasser ist knapp in Saudi-Arabien

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Baku, 29. Juni, AZERTAC

Die Arabische Halbinsel ist fast vollständig von Wüsten bedeckt. Doch wenn der Mensch den Boden bewässert, sprießt es grün, wie ein Satellitenfoto zeigt.

Wasser ist knapp in Saudi-Arabien. In dem Wüstenstaat wird trotzdem Landwirtschaft betrieben - und dies lässt sich auch aus dem Weltall beobachten. Die Aufnahme des Nasa-Satelliten „Landsat 8" stammt vom 24. Mai 2015 und zeigt den großen Kontrast zwischen rotgelbem Sand und kräftig grünen Pflanzen. Gut zu erkennen sind die kreisförmigen Felder, die durch künstliche Bewässerung entstanden sind.

Fast 70 Quadratkilometer Fläche werden in der Todhia Arable Farm, die knapp 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Riad liegt, bewirtschaftet. Angebaut werden unter anderem Gerste, Weizen, Mais und Halfagras, aus dem Papier und Fasern für Seile gewonnen werden.

Das nötige Wasser wird aus bis zu tausend Metern Tiefe nach oben gepumpt und mit sogenannten Kreisbewässerungsanlagen verteilt.

Ohne Bewässerung wäre Landwirtschaft in der Region kaum denkbar, denn es regnet viel zu selten. Immerhin ermöglichen die durchgehend hohen Temperaturen, dass das ganze Jahr über Pflanzen angebaut und geerntet werden können.

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