KULTUR


Werk vom deutschen Schriftsteller auf Aserbaidschanisch

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Baku, 7. November, AZERTAC

Im Verlag "KHAN" wurde das Buch des Philosophen Friedrich Nietzsche "Der Antichrist" auf Aserbaidschanisch veröffentlicht.

Wie in mehreren seiner letzten Werke philosophiert Nietzsche auch hier „mit dem Hammer“ und will alte Werte „umwerten“. Unter Rückgriff auf einige seiner früheren Schriften bündelt er seine Kritik am Christentum, der er eine bisher nicht gekannte Schärfe gibt.

Das Buch wurde von Jalil Javanschir ins Aserbaidschanische übersetzt, teilt AZERTAC unter Berufung auf den Verlag mit.

"Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt - ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen -", so Friedrich Nietzsche (1844-1900) am Ende dieses Buches. Polemisch, streitbar und sprachgewaltig formuliert er in 62 Abschnitten die Kernthesen seiner fundamentalen Kritik des Christentums. Auf unnachahmliche Weise bündelt der große Philosoph hier die Argumente seiner früheren Werke zu einer letzten vehementen Abrechnung mit der mächtigsten Wurzel europäischer Kultur. "Der Antichrist" erschien erstmals 1895, entstand jedoch schon 1888. Nur wenige Monate nach dessen Fertigstellung fiel Nietzsche in die geistige Umnachtung.

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