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Wissenschaftler sagen einen grundlegenden Wandel des Klimas voraus

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Baku, 8. April, AZERTAC 

Eine Folge der globalen Erwärmung sollen Dürren sein. Doch nun zeigt eine Analyse. Klimamodelle können Niederschläge kaum berechnen.

Wissenschaftler sagen einen grundlegenden Wandel des Klimas voraus, weil der Mensch unentwegt Treibhausgase in die Luft entweichen lässt. Die Gase halten Wärme in der Luft zurück, so dass die Temperatur steigt.

Die größte Gefahr birgt der Wasserkreislauf zwischen Boden, Luft und Meer: Eine Erwärmung würde ihn ankurbeln - mehr Wasser würde verdunsten. Wasserdampf ist ebenfalls ein Treibhausgas; gelangte es vermehrt in die Luft, würde es die Erwärmung verstärken.

Mehr noch: Ein beschleunigter Wasserkreislauf würde paradoxerweise Dürren verstärken - so zeigen es die Berechnungen der Klimamodelle, auf deren Simulationen die Klimaprognosen beruhen.

Eine neue Studie aber stellt die Modelle in Frage. Klimaforscher um Fredrik Charpentier Ljungqvist von der Stockholm University haben Klimadaten der Vergangenheit ausgewertet. Im Falle von Niederschlägen widersprechen die Daten den Ergebnissen der Klimamodelle, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin "Nature".

Insbesondere für die Zeit des vom Menschen gemachten Klimawandels würden die Computersimulationen die wahren Veränderungen des Niederschlags nicht korrekt wiedergeben.

Die Studie offenbare eine große Herausforderung für die Klimaforschung, schreibt Matthew Kirby von der California State University in einem Kommentar in "Nature". Eduardo Zorita, Ko-Autor der Studie, erklärt im Interview, was seine Erkenntnisse für die Glaubwürdigkeit der Klimaprognosen bedeutet.

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