WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE


"Akatsuki" nimmt ihre Arbeit im April voll auf

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Baku, 12. Dezember, AZERTAC

Vor fünf Jahren war die japanische Weltraumbehörde mit ihrem Vorhaben gescheitert, "Akatsuki" in den Venus-Orbit zu befördern. Seitdem umkreiste die Sonde notgedrungen die Sonne. Bis jetzt.

Mit fünfjähriger Verzögerung ist eine japanische Sonde erfolgreich in den Orbit der Venus eingeschwenkt. "Akatsuki" trat nach Angaben der japanischen Weltraumbehörde Jaxa in einen elliptischen Orbit ein, der zwischen 400 und 440.000 Kilometern von dem Planeten liegt. "Akatsuki" werde ihre Arbeit im April voll aufnehmen.

Die Sonde - übersetzt bedeutet der Name "Morgenröte" - soll unter anderem dichte Wolken um die Venus studieren und herausfinden, wie starke Winde von mehr als hundert Metern pro Sekunde die kuriose Superrotation ihrer Atmosphäre verursachen.

Die Sonde war am 21. Mai 2010 ins All befördert worden. Ein erster Einschwenkversuch scheiterte wegen Problemen mit dem Hauptantrieb. Seitdem umkreiste "Akatsuki" die Sonne - ohne Schaden zu nehmen. Für den zweiten Einschwenkversuch programmierte die Weltraumbehörde die Sonde neu, damit die verbliebenen vier Schubdüsen sie in den Orbit befördern.

"Akatsuki" soll im Verlauf der nächsten Wochen die maximale Distanz im Orbit auf bis zu 300.000 Kilometern Höhe verringern. Dann dauert die Flugzeit für die Sonde in dem Orbit rund neun Tage.

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