POLITIK


Armenische Einheiten beschießen aserbaidschanische Stellungen mit großkalibrigen Maschinengewehren

Baku, 21. April, AZERTAC

Wie der Pressedienst des Verteidigungsministeriums gegenüber AZERTAC erklärt hat, sei die vereinbarte Waffenpause von armenischen Soldaten im Laufe des Tages 25 Mal gebrochen worden. Feindliche Einheiten haben Positionen der aserbaidschanischen Armee an verschiedenen Abschnitten der Front mit großkalibrigen Maschinengewehren beschossen, hieß es.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Die Vereinten Nationen erkennen das selbsternannte separatistische Regime in Berg-Karabach nicht an. Dafür nahm der UN-Sicherheitsrat vier Resolutionen zum bedingungslosen Abzug von armenischen Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans an.

Berg-Karabach ist de jure eine autonome Region Aserbaidschans. De facto liegen die Region und sieben umliegende Rayons seit vielen Jahren unter armenischer Kontrolle. Die internationale Gemeinschaft erkennt Berg-Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans an.

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