POLITIK


Aserbaidschanisches Verteidigungsministerium gibt Statement

Baku, 27. März, AZERTAC

Das Verteidigungsministerium der Republik Aserbaidschan bedauert eine einseitige Erklärung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation vom 26. März 2022, die nicht der Wahrheit entspricht.

Am 25. März wurde in einem Telefonat zwischen dem aserbaidschanischen Verteidigungsminister, Zakir Hasanov, und dem russischen Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, die Situation in den Gebieten Aserbaidschans erörtert, wo die russischen Friedenstruppen vorübergehend stationiert sind. Im Laufe des Gesprächs erklärte die aserbaidschanische Seite, dass Einheiten der aserbaidschanischen Armee den Prozess der Präzisierung von Positionen und Stationierungspunkte fortsetzen.

Trotzdem haben illegale bewaffnete armenische Gruppen auf dem Territorium Aserbaidschans, wo russische Friedenstruppen vorübergehend stationiert sind, am Samstag, dem 26. März, in den Morgenstunden versucht, bei Nebel und erheblich eingeschränkter Sicht einen Diversionsakt gegen Stellungen der aserbaidschanischen zu begehen. Daraufhin griffen aserbaidschanische Einheiten Gegenmaßnahmen, um gegnerische Provokationen in dieser Richtung zu verhindern. Mitglieder illegaler armenischer bewaffneter Gruppen sahen sich veranlasst, sich zurückzuziehen.

Aserbaidschan hält sich an die trilaterale Erklärung vom 10. November 2020 und hat gegen keine ihrer Bestimmungen verstoßen, hieß es im Statement weiter.

Leider wurde der vollständige Rückzug der Überreste der armenischen Armee und illegaler armenischer bewaffneter Gruppen aus dem Hoheitsgebiet Aserbaidschans gemäß Absatz 4 dieser Erklärung noch nicht gesichert. Daher ist es Armenien, nicht Aserbaidschan, das gegen die Bestimmungen der trilateralen Erklärung verstößt.

Das Verteidigungsministerium geht davon aus, dass diese Erklärung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation dem Wesen der bilateralen Beziehungen und der am 22. Februar 2022 zwischen den beiden Ländern unterzeichneten Erklärung zur alliierten Zusammenarbeit widerspricht.

Auf dem Territorium Aserbaidschans gibt es keine administrative Gebietseinheit mit dem Namen ”Berg-Karabach”. Der Name des in der Erklärung erwähnten Dorfes ist nicht Furuch, sondern Farruch.

In diesem Zusammenhang bittet das Verteidigungsministerium der Republik Aserbaidschan das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation, den vollständigen Rückzug der Überreste der armenischen Armee und der illegalen armenischen bewaffneten Gruppen aus den international anerkannten Gebieten Aserbaidschans zu sichern, die Bewegung von aserbaidschanischen Truppen in den souveränen Gebieten unseres Landes nicht in entstellender Weise darzustellen, den Begriff ”Berg-Karabach” nicht zu verwenden und die Gebiete Aserbaidschans richtig zu benennen, hieß es im Statement des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums.

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