REGIONEN


Belarussische Elektrobusse wird in Ganja getestet

Baku, 30. Januar, AZERTAC

Das Automobilwerk Ganja (Aserbaidschan) hat ein großes Interesse daran, gemeinsam mit dem belarussischen Landmaschinenhersteller “Gomselmasch“ Mähdrescher zu produzieren. Das sagte Bürgermeister von Ganja beim Treffen mit dem Vorsitzenden der Stadtregierung Gomel, Pjotr Kiritschenko. “Wir haben die Absicht, zusammen mit unserem belarussischen Partnerunternehmen Gomselmasch in Ganja einen Herstellungsbetrieb für Mähdrescher und Landtechnik zu gründen“, betonte der Bürgermeister von Ganja. Getreidemähdrescher der OAO Gomselmasch seien früher auf Ackerfeldern von Aserbaidschan erfolgreich getestet worden. Deshalb sei das Interesse für bewährte Landmaschinen enorm hoch, zumal Aserbaidschan der Entwicklung der Landwirtschaft viel Aufmerksamkeit schenke. Die aserbaidschanische Seite habe bereits Gespräche mit Bus- und Traktorenherstellern aus Minsk und der Region geführt und bestimmte Vereinbarungen getroffen. Jetzt bestehe das Interesse an der gemeinsamen Produktion von Mähdreschern. Bei den Gesprächen mit der Leitung des Landmaschinenherstellers Gomselmasch werden Kooperationsaussichten zum Thema gemacht. Die ersten Vorab-Einschätzungen sind gemacht worden – der gemeinsame Betrieb in Ganja kann jährlich bis zu 100-150 Mähdrescher herstellen. Darüber hinaus wird das belarussische Unternehmen “Belkommunmasch“ vier Elektrobusse nach Aserbaidschan liefern, wie man in der Exekutive der Stadt Ganja gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC erklärte. Die Elektrobusse werden auf einer speziell organisierten Buslinie in der Stadt getestet.

Gomel und Ganja hätten auch in anderen Bereichen wie Industrie, Kultur, Bildung und Sport viele Berührungspunkte und Aussichten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Gomel und Ganja haben im November 2013 ein Freundschafts- und Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Der Handelsumsatz zwischen den beiden Städten belief sich in den Monaten Januar bis November 2018 auf $3,3 Mio., der positive Saldo betrug $2,5 Mio. 15 städtische Betriebe exportieren ihre Waren nach Aserbaidschan. Pjotr Kiritschenko lud aserbaidschanische Gäste zum wirtschaftlichen Jahresforum und Ausstellung “Frühling in Gomel“ ein. Er äußerte die Hoffnung auf eine engere Kooperation zwischen den Partnerstädten. Gomel sei offen für jede Partnerschaft und für neue Projekte, sagte er.

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