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Interpol macht Jagd auf 47 mutmaßliche Terroristen

Baku, den 11. Januar (AZERTAG). Die internationale Polizeiorganisation Interpol mit Hilfe von Saudi-Arabien hat Steckbriefe von 47 Terrorverdächtigen veröffentlicht. Die gesuchten Männer sollen nach Erkenntnissen saudi-arabischer Sicherheitsbehörden dem islamistischen al-Qaida-Netzwerk angehören. Sie stellten weltweit eine Sicherheitsgefahr dar, teilte Interpol-Generalsekretär Ronald K. Noble am Montagabend im französischen Lyon mit.

Foto: Interpol Einige der 47 Terrorverdächtigen

Die Steckbriefe wurden in Form von sogenannten Red Notices veröffentlicht. Mit ihnen informiert Interpol seine 188 Mitgliedsstaaten über mit Haftbefehl gesuchte Straftäter. Der Sprecher des saudi-arabischen Innenministers, Mansour al-Turki, sagte, dass die meisten der zwischen 18 und 40 Jahre alten Verdächtigen eine große Gefahr für die Öffentlichkeit darstellten. Zugleich rief der die Gesuchten auf, sich den Behörden zu stellen. Der Großteil der mutmaßliche Bin-Laden-Anhänger wird in Afghanistan und Pakistan vermutet. Auch im Jemen und Irak sollen einige untergetaucht sein.

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