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Japan: Regenfälle erschweren Bergungsarbeiten in Überflutungsgebieten

Tokio, 6. Juli, AZERTAC

In Japan erschweren Regenfälle die Bergungsarbeiten in den Überflutungsgebieten. Trotzdem läuft nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen die Suche nach vermissten Menschen weiter. Die Bergungskräfte seien unermüdlich im Einsatz, sagte ein Behördensprecher in der Region Kumamoto.

Bereits Sonntag hatten die Behörden in der schwer betroffenen Provinz den Tod zahlreicher Menschen bestätigt. Die Zahl der Todesopfer sei nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen auf 42 gestiegen. Nach rund einem Dutzend weiteren Vermissten wird noch gesucht. Weitere 17 Menschen seien mit "Herz- und Atemstillstand" diagnostiziert worden, berichteten lokale Medien. Dies ist eine in Japan oft benutzte Formulierung, bevor der Tod von Menschen amtlich bestätigt wird.

Fluss Kuma trat über die Ufer - Zehntausende Rettungskräfte durchkämmten die Ruinen von Häusern. 14 der Todesopfer kamen nach Angaben der örtlichen Behörden in einem überfluteten Pflegeheim der Gemeinde Kuma ums Leben, zwei weitere wurden durch Erdrutsche begraben. Heftige Regenfälle hatten am Samstag in der südwestlichen Region um Kumamoto und Kagoshima auf der Insel Kyushu Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Der Fluss Kuma trat über die Ufer, die Wassermassen rissen Autos und Brücken fort und überfluteten Straßen und Ortschaften.

Mehrere Gemeinden waren von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten. Die weiter andauernden starken Regenfälle erschwerten auch zu Wochenbeginn die Bergungsarbeit der Einsatzkräfte, Helikopter konnten nicht fliegen.

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