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Schüsse an Grenze zwischen Nord- und Südkorea

Baku, den 30. Oktober (AZERTAG). Nordkoreanische Grenzposten sollen Schüsse in Richtung Südkorea abgefeuert haben. Vorher drohte Nordkorea vor "katastrophalen" Folgen.

Die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea sind durch einen Schusswechsel an der Grenze beider Länder wieder deutlich gestiegen. Nordkoreanische Soldaten hätten am Nachmittag zwei Mal in Richtung Südkorea gefeuert, sagte ein Sprecher des Generalstabs der südkoreanischen Armee. Soldaten aus Südkorea hätten darauf drei Schüsse abgegeben.

Verletzt worden sei bei dem Vorfall niemand, sagte der Sprecher. Der Schusswechsel fand nahe der entmilitarisierten Zone zwischen beiden Ländern bei Hwacheon, rund 90 Kilometer nordöstlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt. Ein Militärvertreter sagte, es sei unklar, ob die nordkoreanischen Soldaten auf ein bestimmtes Ziel geschossen hätten. Nordkorea hatte nur wenige Stunden vor dem Vorfall vor „katastrophalen“ Folgen gewarnt, sollte Südkorea sich weiter weigern, militärische Gespräche zwischen beiden Ländern aufzunehmen.

Südkorea beschuldigte den Norden, gegen Verpflichtungen aus dem Waffenstillstandsabkommen verstoßen zu haben, das nach dem Korea-Krieg (1950-1953) geschlossen wurde. Seoul hielt aber an vereinbarten Treffen von Familien beider Länder, die durch den Korea-Krieg getrennt worden waren, ab Samstag fest.

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