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Zinédine Zidane und Real Madrid wollen im Sommer auf große Shoppingtour gehen

Baku, 28. März, AZERTAC 

Aus in der Champions League, Aus im Pokal, keine Chance mehr auf die Meisterschaft: Nach der schlechtesten Saison seit vielen Jahren bereitet Real Madrid schon jetzt den großen Rachefeldzug vor. Mit einem rekordverdächtigen Budget sollen im Sommer neue Stars ins Bernabéu gelockt werden - ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Superstar-Trio steht ganz oben auf der Wunschliste.

Wie die französische Sportzeitung "L'Équipe" berichtet, hat Trainer Zinédine Zidane von den Real-Verantwortlichen einen Freifahrtschein für eine große Shoppingtour im Sommer 2019 bekommen. Demnach darf der ehemalige Welt- und Europameister in den kommenden Monaten sage und schreibe 500 Millionen Euro für Neuverpflichtungen ausgeben. Es wären Investitionen in historischem Ausmaß.

Ganz oben auf der Wunschliste sollen drei Spieler stehen, die ihr Geld derzeit noch in England und Frankreich verdienen: Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain), Eden Hazard (FC Chelsea) und Paul Pogba (Manchester United). Die Chance, dass die Königlichen alle drei Spieler nach Madrid locken können, scheint jedoch gering.

Hazard und Pogba flirten öffentlich mit Real - Gerüchte um einen Hazard-Transfer gibt es schon seit Monaten. Der Belgier hat mehrfach öffentlich mit einem Wechsel nach Madrid geflirtet. Das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit. Für weniger als 100 Millionen Euro wird der Mittelfeldspieler (Vertrag bis 2020) allerdings nicht zu haben sein.

Ganz ähnlich sieht es bei Paul Pogba aus. Auch der Weltmeister sagt über die Königlichen: "Ich habe immer gesagt, dass Real Madrid ein Traum für jeden Fußballer ist. Es ist einer der größten Klubs der Welt." Allerdings ist auch Pogba noch an seinen aktuellen Klub gebunden. Ob Manchester United den Mittelfeldspieler (Vertrag bis 2021) ziehen lässt, steht in den Sternen.

Am schwierigsten dürfte sich der Transfer von Kylian Mbappé gestalten. Paris Saint-Germain will den Youngster unter keinen Umständen abgeben und hat mehrfach erklärt, dass der 20-Jährige die Zukunft des Klubs ist. Real müsste schon ein unwiderstehliches Paket schnüren, um den Weltmeister zu bekommen. Geld allein würde in diesem Fall wohl nicht reichen.

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