Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Fünf besten Wanderungen in Aserbaidschan

Baku, 21. September, AZERTAC

Aserbaidschan ist ein geheimnisvolles Urlaubsland, wo die gegensätzlichen Kulturen des Abendlandes und des Morgenlandes auf faszinierende Weise aufeinandertreffen. Aserbaidschan als Urlaubsziel verfügt über günstige Voraussetzungen für Tourismus: Hochgebirge und Mittelgebirge, See- und Flusslandschaften, die Küsten des Kaspischen Meeres, unberührte Natur, Mineralquellen, zahlreiche Kulturdenkmäler und eine Vielzahl geschichtsträchtiger Städte.

Aserbaidschan beherbergt einige der eindrucksvollsten Wanderwege der Welt, die sich durch wilde Landschaften, zerklüftete Berggipfel und abgelegene Dörfer schlängeln.

Es gibt zwar Routen für alle Schwierigkeitsgrade, aber das bedeutet nicht, dass sie ein Spaziergang sind. Wanderer, die sich die Mühe machen, werden mit Bergmonumenten, bonbonfarbenen Klippen und märchenhaften Dörfern belohnt, die es zu erkunden gilt.

Wenn Sie Lust auf ein Abenteuer haben, stellen wir Ihnen hier fünf der schönsten Wanderungen in Aserbaidschan vor und geben Ihnen Tipps, was Sie bei den einzelnen Routen beachten sollten.

Machen Sie sich auf den Weg ins bezaubernde Kaukasusgebirge und wandern Sie durch eine majestätische Landschaft zu einem der höchstgelegenen Dörfer des Landes.

Die Wanderung beginnt in Galakhudat und führt über einen 8 km langen, ausgeschilderten Weg. Die gesamte Wanderung dauert etwa 3 Stunden und ist für alle Schwierigkeitsgrade geeignet.

Vom Dorf Galakhadut aus geht es zunächst bergauf, wobei der Bazarduzu, der höchste Berg Aserbaidschans, über Ihnen aufragt.

Der größte Teil der Strecke führt über eine breite, ebene Straße mit Blick auf die bleichen Gizilgaya-Felsen und das üppige Gudyaltschay-Tal.

Ihr Ziel ist Khinalig genannt, eine Ansammlung von Häusern, die auf einem Felsvorsprung verstreut liegen. Die Bewohner verfolgen ihre Vorfahren bis zum Propheten Noah zurück. Der Ort ist einer der ältesten ununterbrochen bewohnten Orte in der Kaukasusregion, und die Bewohner haben ihre besondere Sprache und ihre kulturellen Bräuche über die Jahrhunderte hinweg bewahrt.

Schlendern Sie durch das Zentrum, das als „lebendiges Museum der alten Architektur" bezeichnet wird, wo Sie die Dorfbewohner bei der Ausübung traditioneller Handwerkskünste wie Weben, Töpfern und Teppichknüpfen beobachten können.

Hier gibt es ein kleines Teehaus, in dem Tschai in einem traditionellen Samowar serviert wird, und Gästehäuser, die Essen und Unterkunft anbieten.

Diese 3-stündige Wanderung beginnt im Dorf Sim, das im Herzen der Talisch-Berge liegt. Das Leben im Dorf dreht sich um Bienenzucht, Gemüseanbau und Viehzucht.

Sim wirkt wie eine Siedlung aus Tolkiens Fantasie mit tausendjährigen Bäumen und moosbewachsenen Felsen zwischen den Häusern. In der Nähe des Dorfes gibt es einen Campingplatz, und Sie können auch bei einheimischen Familien übernachten.

Von hier aus folgen Sie einem 6,5 km langen Rundweg durch den Hirkan-Nationalpark. Sie kommen an fruchtreichen Mandarinenplantagen vorbei und können einen Blick auf das glitzernde Kaspische Meer werfen.

Die Wanderung endet am Sim-Wasserfall - ideal für ein erfrischendes Bad nach der subtropischen Feuchtigkeit des Waldes.

Diese Wanderung beginnt im Dorf Tschiragli/Chiragli, das am Ufer des Ganjachay/Gändschätschay-Flusses im Schatten des Berges Goschgar liegt.

Der größte Teil des Weges führt über eine unbefestigte Straße und Bergpfade. Es gibt kaum Bäume oder Vegetation, so dass Sie endlose Ausblicke auf den spektakulären Berg Kapaz, den Berg Goschgar und die Murov-Gebirgskette mit den felsigen Gipfeln ringsum genießen können. Wie bei allen anderen Routen erinnern wir die Wanderer daran, auf den markierten Wegen zu bleiben, um sich nicht zu verlaufen und die Umwelt nicht zu schädigen.

Auf dem Gipfel des Javadkhan-Gipfels steht ein Denkmal für Javad Khan, den letzten Khan des Ganja-Khanats, der zwischen 1786 und 1804 regierte. Die Skulptur zeigt das Profil des Herrschers mit dem Wappen von Ganja, das von einem speerförmigen Zaun umgeben ist.

Im Dorf Chiragli und auf dem Weg zum Ziel gibt es Wasserquellen, aber es gibt keine Geschäfte, so dass Sie Ihren eigenen Proviant mitbringen sollten.

Dieser Weg verbindet zwei alte Siedlungen in der Region Gusar. Er beginnt in der Stadt Laza, in der es zahlreiche alteingesessene Gasthäuser sowie Restaurants, Cafés und ein Lebensmittelgeschäft gibt.

Die Route führt über einen Gebirgspass, der in den Sommermonaten üppig bewachsen und im Winter dramatisch schneebedeckt ist. Wenn Sie diese Route in den kälteren Monaten in Angriff nehmen möchten, rät man, die Wettervorhersage zu prüfen, da sich die Bedingungen in den Bergen schnell ändern können.

Unterwegs haben Sie einen atemberaubenden Blick auf die Zwillingswasserfälle, die in die Gusartschay-Schlucht stürzen.

Auf dieser Wanderung sind zwei Aufstiege zu bewältigen. Oben angekommen, können Sie die Aussicht auf das grüne Gusarchay-Tal vor der Kulisse der hohen Gipfel des Mount Gizilgaya und des Mount Schahdag genießen.

Der folgende Kilometer führt Sie hinunter ins Tal, bevor Sie den zweiten Anstieg in Angriff nehmen.

Ein letzter kurzer Abstieg durch den dichten Wald führt Sie zum Dorf Kuzun mit seinen bunten Häusern, die vom Volk der Lezgin bewohnt werden.

Wenn Sie auf der Guba-Baku-Autobahn nach Westen in Richtung des Bergdorfs Altiaghaj fahren, kommen Sie durch ein Tal von surrealer Schönheit. Auf beiden Seiten erheben sich sanfte Hügel mit psychedelischen roten, rosa, orangefarbenen und kreidefarbenen Streifen und Strudeln.

Der britische Reiseschriftsteller Mark Elliott, der Bestseller-Reiseführer über Aserbaidschan geschrieben hat, nannte die Gegend „Zuckerstangenberge“, und der Name ist geblieben.

Man nimmt an, dass die auffälligen Farben durch Schichten von Eisenverbindungen im Gestein verursacht werden, die durch allmähliche Erosion freigelegt wurden.

Wenn Sie beim Wandern genau hinschauen, können Sie vielleicht winzige versteinerte Überreste eines alten, krakenartigen Belemniten (ein fossiler Kopffüßer) entdecken.

Es gibt mehrere kleine Wanderwege, die sich durch die Berge schlängeln. Wenn Sie ein geübter Wanderer sind und ein GPS-Kartensystem besitzen, können Sie sie auf eigene Faust erkunden.

Wir würden Ihnen empfehlen, eine Wanderung zum Berg Beybayim oder zum Berg Beschbarmag. Die Hauptberge liegen ganz in der Nähe der Autobahn, so dass man das Auto in der Nähe parken und einfach wandern kann.

Ansonsten ist es am besten, eine Tour oder eine organisierte Wanderung mit einem lokalen Unternehmen zu buchen, von denen es in der Nähe von Baku viele gibt.

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