Kongresses der Unabhängigkeitsbewegungen aus von Frankreich kolonialisierten Gebieten in Baku VIDEO
Baku, 17. Juli, AZERTAC
Am Mittwoch, dem 17. Juli hat in Baku der erste Kongress der Unabhängigkeitsbewegungen aus den von Frankreich kolonialisierten Gebieten seine Arbeit begonnen.
Der Kongress organisiert von der Volksunion zur Befreiung Guadeloupes mit Unterstützung der Bakuer Initiativgruppe und bringt Führungskräfte von mehr als 15 politischen Parteien und Unabhängigkeitsbewegungen aus Korsika, Melanesien, Polynesien, der Karibik und den Antillen zusammen, die unter französischem Kolonialismus leiden.
Die Idee, den Kongress abzuhalten, stammt von den politischen Parteien und Bewegungen, die für die Unabhängigkeit der französischen Überseegebiete kämpfen.
Drei Organisationen aus den niederländischen Kolonien Bonaire und Sint Maarten nehmen am Kongress als Ehrengäste teil.
Der zweitägige Kongress bietet den teilnehmenden Parteien die Möglichkeit, Fragen der Koordinierung der Bemühungen zur Überwindung des französischen Kolonialismus zu erörteren, indem eine einheitliche Plattform für eine engere Zusammenarbeit im Kampf um die Unabhängigkeit geschaffen wird. Vertreter der Kolonien werden die wirksamsten Erfahrungen und Strategien im Kampf um die Selbstbestimmung diskutieren.
Ziel des Kongresses ist es, das internationale Bewusstsein für die zahlreichen Verbrechen und illegalen Handlungen der französischen Regierung gegen die indigene Bevölkerung dieser Gebiete zu schärfen und auf den Kolonialismus aufmerksam zu machen, der eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist.