Wenn ich ein Tourist wäre – Das Erbe von Schah Abbas in Ganja VIDEO
Ganja, 13. Mai, AZERTAC
Im Rahmen ihrer neuen Rubrik berichtet AZERTAC weiterhin über interessante, jedoch wenig bekannte Sehenswürdigkeiten in den Regionen Aserbaidschans, in Baku und seiner Umgebung.
Die Schah-Abbas-Moschee von Ganja – auch Freitagsmoschee genannt – wurde im Jahr 1606 auf Anordnung des Safawiden-Herrschers Schah Abbas I. nach einem Entwurf des Architekten Scheich Bahā' ad-Dīn Mohammad ʿĀmilī errichtet.
Unter den mittelalterlichen Bauwerken von Ganja sticht sie durch ihre architektonische Gestaltung besonders hervor und zieht sowohl inländische als auch ausländische Besucher in ihren Bann.
Besonders bemerkenswert ist die kunstvoll geschnitzte Kanzel (Minbar) aus Eichenholz – ein seltenes Beispiel der traditionellen aserbaidschanischen Kunst der Shebeke Fenster.
Über dem Eingangsportal der Moschee befinden sich zwei erhaltene Inschriften aus Stein – eine auf Arabisch, die andere auf Persisch –, die bis heute überdauert haben.
Die unter Denkmalschutz stehende Schah-Abbas-Moschee wurde im Laufe der Zeit mehrfach grundlegend restauriert und instandgesetzt.