Naturperle von Länkäran – Khanbulan-See VIDEO
Länkäran, 5. Juni, AZERTAC
In der Rubrik „Wenn ich Tourist wäre“ von AZERTAC führt die nächste Reiseroute zum Khanbulan-See in Länkäran.
Der Khanbulan-See liegt im Südosten des Bezirks Länkäran, eingebettet in die Vorgebirgswälder der Region. Obwohl das Gewässer künstlichen Ursprungs ist, hat es sich im Laufe der Zeit so harmonisch in die umliegende Natur eingefügt, dass es scheint, als sei es seit Jahrtausenden Teil dieser Landschaft. Die maximale Tiefe des Sees beträgt 75 Meter, das Wasservolumen des Stausees liegt bei 52 Millionen Kubikmetern.
Der See gehört zum Hirkan-Nationalpark und befindet sich in einem einzigartigen Ökosystem, in dem seltene Arten von Flora und Fauna unter Schutz stehen. Hier wachsen ausschließlich in Aserbaidschan endemische Pflanzen, darunter so seltene Baumarten wie die Hirkan-Eiche, das Eisenholz und die Länkäran-Akazie. Der See ist zudem ein beliebter Lebensraum für zahlreiche Zug- und Standvögel.
Eine interessante Version zur Namensherkunft des Sees stammt aus alten Zeiten. Der Legende nach geht der Name „Khanbulan“ auf die Zeit zurück, als dieses Gebiet als Jagdrevier der Khane von Länkäran diente. Demnach kam der Khan zur Erholung in diese Wälder, ging auf die Jagd und trank Wasser aus den dortigen Quellen. So entstand der Name „Khanbulan“, was sich als „Quelle des Khans“ übersetzen lässt.
In dieser Region herrscht subtropisches Klima. Im Sommer sorgt die Kühle der dichten Wälder für ein besonders angenehmes Klima – ein idealer Ort zur Erholung und zum Naturgenuss.