„Yanar Dagh“ – Das Feuersymbol des Landes der Feuer VIDEO
Baku, 31. Juli, AZERTAC
Das nächste Ziel in der AZERTAC-Rubrik „Wenn ich Tourist wäre“ ist das staatliche historisch-kulturelle und naturkundliche Schutzgebiet „Yanar Dagh“.
Das Schutzgebiet „Yanar Dagh“, gelegen im Dorf Mammadli des Bezirks Abscheron, beherbergt ein wahres Naturwunder: eine ununterbrochen lodernde Flamme. Diese außergewöhnliche Erscheinung ist durch das Entzünden von Erdgas entstanden, das infolge tektonischer Prozesse aus Spalten in festen Gesteinsschichten auf einer etwa 14 Meter langen Erdzone austritt.
Heute existieren weltweit nur wenige solcher natürlich brennenden Erdgasquellen – die meisten von ihnen befinden sich in Aserbaidschan.
Neben dem natürlichen Denkmal „Yanar Dagh“ – der ewig brennenden Flamme – umfasst das Schutzgebiet auch weitere kulturhistorische Erbstücke und Naturdenkmäler.
Es ist kein Zufall, dass Yanar Dagh und andere Orte auf der Halbinsel Abscheron seit frühester Zeit als heilige Stätten für Anhänger des Zoroastrismus und der Feueranbetung galten.
Die Umgebung von Yanar Dagh war bereits seit dem Jungpaläolithikum dicht besiedelt. Funde wie der „Gawal-Daschi“ (ein klingender Stein) und andere antike Kulturgüter rund um Yanar Dagh belegen dies eindrucksvoll.