Grüner Teppich auf dem Felsen – Wasserfall Mamirli VIDEO
Gakh, 18. September, AZERTAC
Das nächste Ziel der AZERTAC-Rubrik „Wenn ich Tourist wäre“ ist der Wasserfall „Mamirli“ im Bezirk Qax/Gakh.
Der Mamirli-Wasserfall wurde mit dem Beschluss des Ministerkabinetts vom 5. August 2006 als Naturdenkmal registriert und steht unter staatlichem Schutz.
Der Wasserfall ist 30 Meter breit und über 10 Meter hoch.
In der Region gibt es etwa zehn Wasserfälle mit unterschiedlicher Größe und Höhe, die sich durch ihre besondere Schönheit auszeichnen. Einer dieser Wasserfälle ist Mamirli, der im Dorf Lekit am Fuße des Großen Kaukasus, tief im Wald, liegt. Die Einheimischen nennen ihn auch „Damjili-Wasserfall“.
Das Wasser, das über die Felsen hinabrinnt, hat das Wachstum von grünem Moos in der Umgebung des Wasserfalls begünstigt. Das Moos bedeckt die Felsen so vollständig, dass es aussieht, als sei ein grüner Teppich darüber ausgebreitet worden. Das Plätschern des Wassers, das von den Felsen rinnt, und die spritzenden Tropfen in der Umgebung schaffen eine angenehme Atmosphäre.
In den warmen Monaten des Jahres zieht der Mamirli-Wasserfall viele Besucher an. Aber auch im Winter bleibt das Interesse groß, denn wenn der Wasserfall zufriert, verwandelt er sich in ein märchenhaftes Naturschauspiel.
Zur Information: Das Dorf Lekit liegt im Nordwesten von Gakh, etwa 15 Kilometer von der Stadt entfernt. Laut einigen Forschern stammt der geografische Name „Lekit“ von dem alten kaukasisch-albanischen Stamm der Leks.
Lekit gehört zu den ältesten Siedlungen Aserbaidschans. In der Nähe des Dorfes befinden sich bedeutende historische Bauwerke wie der Rundtempel aus dem 5. Jahrhundert sowie der Klosterkomplex „Sieben Kirchen“, der auf das 6.–7. Jahrhundert datiert wird. Diese Denkmäler, die das reiche, historische und kulturelle Erbe des Kaukasischen Albaniens widerspiegeln, sind ein bedeutender Teil unseres nationalen Gedächtnisses.