Gerichtsprozess im Strafverfahren gegen Ruben Vardanyan wird am 10. Februar fortgesetzt VIDEO
Baku, 9. Februar, AZERTAC
Die Gerichtsverhandlung im Strafverfahren gegen den armenischen Staatsbürger Ruben Vardanyan, der nach Artikeln des Strafgesetzbuches der Republik Aserbaidschan wegen Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen sowie Terrorismus, Terrorismusfinanzierung und weiterer schwerer Straftaten angeklagt ist, Gerichtsprozess im Strafverfahren gegen Ruben Vardanyan wird am 10. Februar fortgesetzt, wie das Militärgericht Baku AZERTAC mitteilte.
Die für den 30. Dezember 2025 angesetzte Gerichtsverhandlung im Fall R. Vardanyan war auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Grund dafür war, dass das Richterkollegium in diesem Strafverfahren unter dem Vorsitz von Zeynal Aghayev sowie mit den Richtern Anar Rzayev und Jamal Ramazanov (Ersatzrichterin: Günel Samadova) sich in einem anderen Verfahren (Strafverfahren gegen 15 armenische Staatsbürger) zur Beratung zurückgezogen hatte.
Ruben Vardanyan werden zahlreiche schwere Verbrechen vorgeworfen, darunter Kriegsverbrechen, Terrorismus und vorsätzliche Tötung. Zu den zentralen Anklagepunkten gehören die Planung und Durchführung eines Angriffskrieges, Zwangsumsiedlung und Verfolgung von Zivilisten, Entführung und Freiheitsberaubung sowie Folter und Söldnertätigkeit. Darüber hinaus wird ihm die vorsätzliche Tötung in mehreren Fällen sowie versuchter Mord vorgeworfen. Weitere Anklagen betreffen illegale wirtschaftliche Aktivitäten, Terrorismus und dessen Finanzierung, Gründung krimineller und bewaffneter Gruppen sowie illegale Waffen- und Sprengstofflagerung. Auch das Überqueren der aserbaidschanischen Grenze ohne Genehmigung und Handlungen, die die Luftsicherheit gefährden, gehören zu den Vorwürfen.