Bakus heilige Stätte – Bibiheybat-Moschee VIDEO
Baku, 12. März, AZERTAC
Der Bibiheybat-Komplex liegt am Ufer der Bucht von Baku und gehört zu den heiligsten und historisch bedeutendsten religiösen Stätten der Stadt. Direkt am Kaspischen Meer gelegen, beeindruckt der Komplex sowohl durch seine Architektur als auch durch seinen spirituellen Wert. Bibiheybat ist nicht nur ein Ort der Anbetung, sondern auch ein heiliger Ort, der die Geschichte, den Glauben und die Kultur des aserbaidschanischen Volkes lebendig bewährt.
Die Moschee wurde über dem Grab von Häkime Khanum errichtet, der Tochter des siebten Imams Musa Kazim und Schwester des achten Imams Rza. Schon bevor die Moschee gebaut wurde, galt ihr Grab als heilig, da Häkime Khanum vom Propheten Muhammad abstammte. Besucher kamen schon damals ununterbrochen. Die ursprüngliche Bibiheybat-Moschee wurde 1281–1282 in der Zeit der Schirvanschahs errichtet. Im Laufe der Zeit wurden rund um die Stätte neue Gebäude und Gräber von Scheichs errichtet.
Die Moschee war wegen ihrer Geschichte und Schönheit ein einzigartiges Bauwerk. Leider wurde sie in den 1930er Jahren während der Sowjetzeit zerstört, als viele historische und kulturelle Denkmäler vernichtet wurden.
Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Aserbaidschans wurde der Bibiheybat-Komplex auf Anordnung des Nationalleaders des aserbaidschanischen Volkes Heydar Aliyev wieder aufgebaut. Die prächtige Moschee wurde im klassischen orientalischen Stil errichtet, und das Innere ist vollständig aus weißem Marmor gestaltet. Im Komplex wurden zwei Minarette errichtet, eines davon trägt den Namen „Heydar-Minarett“ zu Ehren des großen Leaders. Hier können gleichzeitig bis zu 3.000 Menschen beten.
Heute ist die Stätte nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Zentrum kultureller und spiritueller Gemeinschaft. Besucher kommen hierher, um zu beten, Ruhe zu finden und die Moschee als Ort des Glaubens und der Zuversicht zu erleben.