Alinjagala – Symbol des Widerstands Aserbaidschans und das „zweite Machu Picchu der Welt“ VIDEO
Nachitschewan, 30. April, AZERTAC
Alinjagala ist ein bedeutender Festungskomplex im Bezirk Julfa in Nachitschewan und gilt als eines der eindrucksvollsten historischen Bauwerke Aserbaidschans. Der Name der Burg wird erstmals im Epos „Kitab-i Dede Gorgud“ erwähnt.
Die Burg, die sich zu einem Symbol des Widerstands und des Patriotismus des aserbaidschanischen Volkes entwickelt hat, wurde über Jahrhunderte hinweg sowohl als Verteidigungsanlage als auch als Siedlung genutzt. Alinjagala ging zudem in die Geschichte ein, da sie 14 Jahre lang den Angriffen der Truppen von Emir Timur Widerstand leistete.
Alinjagala wird nicht nur als nationales, sondern auch als international bedeutendes historisches Denkmal bewertet. Im Jahr 2007 wurde sie in die Liste der weltweit bedeutenden Denkmäler aufgenommen. Nach umfangreichen Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten in den Jahren 2014 bis 2016 wurde die Burg in ein Freilichtmuseum und eines der wichtigsten touristischen Ziele der Region umgewandelt.
Die zum Gipfel führenden Stufen sowie der Blick von der hoch gelegenen Burg auf die Landschaft – insbesondere auf den Haçadağ/Hatschadagh und das Tal des Flusses Araz – hinterlassen bei Besuchern einen unvergesslichen Eindruck. Aufgrund ihrer eindrucksvollen geografischen Lage wird Alinjagala von Touristen als das „zweite Machu Picchu der Welt“ bezeichnet.
All diese Faktoren zeigen, dass Alinjagala sowohl aufgrund ihres historischen Wertes als auch ihres touristischen Potenzials eine besondere Bedeutung für den Schutz des kulturellen Erbes Aserbaidschans sowie für die weltweite Vermittlung des patriotischen und kämpferischen Geistes des Volkes besitzt. Dieses Denkmal ist ein kulturelles Symbol, das die alte Geschichte Julfas bewahrt und an künftige Generationen weitergibt.