UN-Habitat: Wohnen ist ein Menschenrecht und muss im Zentrum der Stadtagenda stehen VIDEO
Baku, 22. Mai, AZERTAC
In dieser Woche sind Staats- und Regierungschefs, Minister, Bürgermeister, Vertreter lokaler und regionaler Regierungen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Führungskräfte des Privatsektors sowie Gemeinschaften zusammengekommen, um eine grundlegende Wahrheit zu betonen: Wohnen ist kein bloßes Gut, sondern ein Menschenrecht.
Das sagte die Exekutivdirektorin des UN-Habitat-Programms, Anacláudia Rossbach, bei der offiziellen Abschlusszeremonie des Weltstädteforums (WUF13) in Baku.
Sie betonte, dass Wohnungssysteme weltweit unter wachsendem Druck stünden, verursacht durch Ungleichheit, Spekulation, schwache Governance, rasche Urbanisierung, Zwangsvertreibungen und die zunehmenden Auswirkungen der Klimakrise. Wohnungsmärkte würden vielerorts die Bedürfnisse der Menschen nicht mehr erfüllen, wodurch Milliarden Menschen in unzureichenden, unsicheren und unerschwinglichen Wohnverhältnissen lebten.