Betrieb zur Herstellung von Metallwaren im Industriepark Agdam in Betrieb genommen VIDEO
Agdam, 7. November, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat am 7. November an der Eröffnung eines Betriebs zur Herstellung von Metallwaren der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) „ASMC“ im Industriepark Agdam teilgenommen.
Wie AZERTAC berichtet, informierte der Gründer der Aktiengesellschaft (AG) „Almet Holding“, Schirin Jamalli, das Staatsoberhaupt über die Tätigkeit des Unternehmens.
Es wurde mitgeteilt, dass die GmbH „ASMC“, deren Hauptgründer die AG „Almet Holding“ ist, 2024 als Resident des Industrieparks Agdam registriert wurde. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 24,9 Millionen Manat wird in zwei Phasen umgesetzt. Zur Finanzierung der ersten Phase im Wert von 8,8 Millionen Manat wurden neben privaten Mitteln Bankkredite in Höhe von rund 4,7 Millionen Manat in Anspruch genommen, die vom Fonds für die Entwicklung aserbaidschanischer Unternehmen (ABIF) beim Wirtschaftsministerium subventioniert werden. Für die zweite Phase sind Investitionen in Höhe von 16,1 Millionen Manat vorgesehen. Als Resident des Industrieparks wurde das Unternehmen von der Mehrwertsteuer und den Zollabgaben in Höhe von insgesamt 470.000 Manat befreit.
Das auf einer Fläche von rund 1,7 Hektar errichtete Werk wird Stahlmatten, Stacheldraht, gezogenen, geglühten und verzinkten Draht sowie Nägel herstellen. In der ersten Phase wird die jährliche Produktionskapazität 4.920 Tonnen Stahlmatten, 3.480 Tonnen gezogenen Draht, 3.180 Tonnen Nägel, 1.800 Tonnen geglühten Draht, 12.000 Tonnen Draht und 1.080 Tonnen kaltverformten Bewehrungsstahl betragen. In der zweiten Phase ist die jährliche Produktion von 10.000 Tonnen galvanisch verzinktem Draht und 8.240 Tonnen hochgekohltem gezogenen Draht geplant.
Die im Betrieb hergestellten Stahlmatten, Drähte und Nägel sind Materialien, die bei den Bau- und Wiederherstellungsarbeiten in den befreiten Gebieten breite Verwendung finden. Ihre Produktion in der Region ermöglicht es, die Bauprojekte direkt vor Ort mit den benötigten Materialien zu versorgen und die Transportkosten zu senken.
Der Betrieb, in dem Anlagen führender Unternehmen aus Italien, Deutschland, der Türkei und China installiert wurden, wird seine Produkte sowohl auf dem Binnenmarkt anbieten als auch exportieren.
Derzeit sind hier 26 Mitarbeiter beschäftigt. Nach Erreichen der vollen Produktionskapazität soll die Zahl der dauerhaften Arbeitsplätze auf 100 steigen.
Hier sei erwähnt, dass unter der Führung des Staatsoberhauptes umfangreiche Maßnahmen zur Wiedereingliederung der von der Besatzung befreiten Gebiete in den Wirtschaftsraum des Landes umgesetzt werden. Die in den Industrieparks geschaffene Infrastruktur, Steuer- und Zollvergünstigungen sowie die vergünstigten Finanzierungs- und Garantieinstrumente des Fonds für die Entwicklung aserbaidschanischer Unternehmen fördern Investitionen des Privatsektors in der Region.