7 Denkmäler im Schutzgebiet „Keschiktschidagh“ sollen staatlich registriert werden
Baku, 29. November, AZERTAC
Eine weitere Sitzung des Expertengremiums zur Identifizierung von unbeweglichem Kulturerbe beim Ministerium für Kultur wurde abgehalten.
Laut Angaben des Ministeriums informierte die Vorsitzende des Expertengremiums, Rektorin der Universität für Architektur und Bauwesen Aserbaidschans, Gulchohra Mammadova, über die zur Diskussion gestellten Fragen.
Sie erklärte, dass in der heutigen Sitzung 25 Objekte von historischem, architektonischem und archäologischem Wert zur staatlichen Schutznahme dem Gremium vorgelegt wurden.
Die Leiterin des Staatlichen Dienstes für Schutz, Entwicklung und Restaurierung des Kulturerbes beim Ministerium für Kultur, Sabina Hajiyeva, berichtete über die bisherigen Ergebnisse der Arbeit des Expertengremiums. Bislang seien 500 Denkmäler und neu entdeckte Objekte im Expertengremium diskutiert und gemäß Gesetzeslage ein Gutachten von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans eingeholt worden. Insgesamt wurden Gutachten für mehr als 2.000 Objekte erstellt. Die gesammelten Materialien werden schrittweise in den Sitzungen des Expertengremiums erörtert. In diesem Jahr wurden 51 neu entdeckte Denkmäler staatlich registriert, davon 7 in der Stadt Baku und 44 in den von der armenischen Besatzung befreiten Gebieten.
Das Expertengremium des Kulturministeriums Aserbaidschans hat vorgeschlagen, 17 historische, architektonische und archäologische Objekte im Staatlichen Historisch-Kulturellen Schutzgebiet „Keschiktschidagh“ staatlich registrieren zu lassen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 51 neu entdeckte Denkmäler erfasst, darunter 44 in den von Besatzung befreiten Gebieten.