POLITIK


Bosnische Nachrichtenagentur FENA veröffentlicht Artikel über Völkermord an Aserbaidschanern

Baku, 30. März, AZERTAC

Ein Artikel über den Völkermord an Aserbaidschanern am 31.März 1918 von einem Sonderkorrespondenten der Nachrichtenagentur AZERTAC ist auf der Website der Nachrichtenagentur FENA von Bosnien veröffentlicht. (sieh: http://www.fena.ba/article/1076894/godisnjica-genocida-nad-azerbajdzancima).

AZERTAC zufolge werden die Bürger dieses im Artikel Landes über diese blutige Tragödie ausführlich informiert. Bosnische Leser der Nachrichtenagentur FENA werden über die blutigsten Verbrechen und Völkermorde, die zu jener Zeit von armenischen Räuberbanden unter der Führung von Stepan Schaumyan und der Partei "Daschnaktsutyun" an verschiedenen Orten Aserbaidschans gegen friedliche Bevölkerung begangen wurden.

Den 31. März begeht man jedes Jahr in Aserbaidschan als Tag des Völkermords an Aserbaidschanern und ehrt das Gedenken von Opfern dieses Blutbads.

Nach den Februar- und Oktoberereignissen 1917 in Russland, begann die armenische nationalistische Partei "Daschnaktsutyun" und der Armenische Nationalkongress ihre Aktivitäten deutlich zu verstärken. Stepan Schahumjan, der von W. Lenin im Dezember 1917 zum Außerordentlichen Kommissar für den Kaukasus benannt worden war, wurde zum Organisator und Führer dieser Massenmorde an den Aserbaidschanern.

Zu Beginn des Jahres 1918, d.h. am Vorabend des Märzgemetzels bildete die Zahl der armenischen Einheiten, die zu jener Zeit direkt Schahumjan untergeordnet waren, fast 20 Tausend Menschen. Mit Unterstützung von Bolschewiki und Lenin wurde Schahumjan zum Vorsitzenden der Bakuer Kommune gewählt.

Am 30. März dieses Jahres nahmen die armenisch-bolschewistischen Verbände zuerst die Stadt Baku unter Salvenfeuer von den Schiffen, dann griffen bewaffnete Daschnaken Häuser von Aserbaidschanern an, richteten ein grauses Blutbad in der Stadt an. Am 31. März und in den ersten Tagen des Aprils nahm das Gemetzel einen Massencharakter an. Bei diesen blutigen Ereignissen wurden Tausende von friedlichen Aserbaidschanern nur wegen ihrer Nationalität getötet. In jenen Tagen töteten die armenisch-bolschewistischen Verbände 20 Tausend Aserbaidschaner allein in der Stadt Baku und ihrer Umgebung.

Stepan Schaumjan schrieb, dass an den Massakern gegen Aserbaidschaner in Baku 6.000 bewaffnete Soldaten des Bakuer Sowjets und 4.000 bewaffnete Soldaten der Partei "Daschnaktsutyun" teilnahmen.

Bei diesem Völkermord in Baku, später in den Städten Guba, Lenkoran, Schmachi, Göjtschaj, Karabach, Salyan, Zangazur, Nachitschewan und anderen Gebieten Aserbaidschans wurden von Armeniern insgesamt 50 Tausend Menschen getötet wurden, hunderte von aserbaidschanischen Dörfern verbrannt, völlig zerstört und ausgeplündert wurden.

Beim diesen blutigen Verbrechen wurde in den ersten fünf Monaten des Jahres 1918 allein in Guba in mehr als 16 Tausend unschuldige Menschen brutal getötet. Darüber hinaus wurden 167 Dörfer ausgeplündert, von denen 35 nicht mehr existieren.

Die Untersuchungen haben ergeben, dass bei den Genozidakten in Guba auch zahlreiche Juden getötet wurden.

Nachdem die erste Aserbaidschanische Demokratische Republik am 28. Mai 1918 gegründet worden war, wurde eine außerordentliche Untersuchungskommission eingesetzt, um diese von den Armeniern begangenen Verbrechen zu untersuchen.

Autor schreibt in seinem Artikel, dass man in der Sowjetzeit über diese tragische Vergangenheit gar nicht sprechen durfte. Nach der Wiederherstellung der Staatsunabhängigkeit von Aserbaidschan im Jahre 1991hat es Möglichkeiten gegeben, solche Themen aufs Tapet zu bringen.

Hier sei erwähnt, dass am Vorabend des 80.Jahrestags dieser blutigen Geschichte nach einem Erlass des Nationalleaders Heydar Aliyev vom 26.März 1998 der 31.März zum Tag des “Völkermordes an den Aserbaidschanern” erklärt wurde.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn durch drücken der Tasten ctrl+enter und senden Sie ihn uns

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind