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Brasilien: Bei Großbrand 600 Häuser in Flammen aufgegangen

Baku, 19. Dezember, AZERTAC

Bei einem Großbrand in einer Favela der nordbrasilianischen Stadt Manaus sind rund 600 Häuser in Flammen aufgegangen. Tausende Menschen retteten sich vor dem Feuer. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden mindestens 17 Personen verletzt. Ein Regierungsvertreter des Bundesstaates Amazonas sprach vom "vielleicht größten städtischen Feuer in der Geschichte von Manaus".

Das Armenviertel Educandos liegt nahe am Stadtzentrum von Manaus am Ufer des Flusses Rio Negro, der in der Region in den Amazonas fließt. Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Agência Brasil ging der Brand von einer Explosion eines Dampfkochtopfs aus. Durch den Wind hätten die Flammen auf andere Häuser übergegriffen. Sie breiteten sich in der dicht bebauten Favela, in der viele Häuser aus Holz sind, rasend schnell aus.

Rund hundert Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Wegen der engen Gassen hatten sie große Schwierigkeiten, zu den betroffenen Häusern zu gelangen. Hunderte Familien kamen nach dem Brand in Notunterkünften unter.

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