SPORT


Brasiliens Verbandschef 21 Monate gesperrt

Baku, 30. September, AZERTAC

Rund drei Monate nach dem Vorwurf der sexuellen Belästigung ist der Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes (CBF), Rogério Caboclo, für 21 Monate gesperrt worden.

Die Generalversammlung der CBF, die aus den Präsidenten der Regionalverbände besteht, votierte einstimmig dafür, wie aus einer Mitteilung des Verbandes hervorging. Caboclo war aufgrund der Vorwürfe bereits im Juni kurz vor dem Beginn der Copa América in Brasilien nach einer Entscheidung der Ethikkommission zunächst für 30 Tage suspendiert worden.

Die vorläufige Sperre wurde danach bis zur Generalversammlung verlängert.

Medienberichten zufolge hatte eine CBF-Mitarbeiterin den Verbandsboss zuvor der sexuellen Belästigung bezichtigt. Caboclo stand auch wegen der überraschenden Verlegung der Copa América nach Brasilien in der Corona-Pandemie in der Kritik.

Caboclo nannte die Entscheidung einen "Putsch" und sagte, er werde kämpfen, um in sein Amt zurückzukehren. Die Sperre gilt bis einen Monat vor dem Ende seines Mandats im April 2023. Es liegen dem Sportportal "Globoesporte" zufolge jedoch weitere Anschuldigungen gegen ihn vor.

Die Amtsgeschäfte hat inzwischen der Vizepräsident Ednaldo Rodrigues übernommen.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn durch drücken der Tasten ctrl+enter und senden Sie ihn uns

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind