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Charles Leclerc ist für Singapur wenig zuversichtlich

Baku, 18. September, AZERTAC

Charles Leclerc ist der Mann der Stunde in der Formel 1. Der Ferrari-Pilot feierte in Spa und Monza zuletzt zwei Siege in Serie - seine beiden ersten in der Königsklasse. Dass nun noch die große Wende in der Weltmeisterschaft 2019 kommt, glaubt er aber nicht. "Wir müssen realistisch bleiben. Wir hatten erwartet, dass Spa und Monza sehr gute Rennen für unser Auto sein würden", erinnert er.

"Aber wir wissen auch, dass die nächsten Rennen viel schwieriger werden", so Leclerc. Das gelte "besonders" für das Rennen in Singapur am kommenden Wochenende. "Es wäre eine schöne Überraschung, wenn es besser als erwartet laufen würde. Aber wir rechnen damit, dass wir dort Probleme haben werden", so der 21-Jährige, dessen Zweifel durchaus nachvollziehbar sind.

Denn die Strecke in Singapur ist nicht vergleichbar mit Spa und Monza sondern eher mit Monaco und Ungarn. Und vor allem in Budapest war Ferrari in diesem Jahr alles andere als konkurrenzfähig. Teamchef Mattia Binotto bestätigt, dass dem SF90 weiterhin Abtrieb fehlt. "Für uns ist es wichtig, keine Chancen auszulassen. Das haben wir in der ersten Saisonhälfte nicht geschafft", gesteht er.

Daher sei er "sehr glücklich", dass man die Stärken des eigenen Autos in Belgien und Italien endlich auch einmal in zwei Siege umgesetzt habe. Das sei "keine Selbstverständlichkeit" gewesen, doch auch Binotto weiß, dass die beiden Strecken Ferrari auf dem Papier relativ stark entgegengekommen sind. Das wird in den letzten sieben Saisonrennen nicht überall der Fall sein.

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