KULTUR


Disney kündigt zwei neue Filme der Superhelden-Reihe an

Baku, 3. August, AZERTAC

Der zwischenzeitlich erfolgreichste Film der Kinogeschichte soll nicht das Ende der Superhelden-Geschichte gewesen sein. Disney hat die Produktion von zwei weiteren Marvel-Filmen der “Avengers“-Reihe angekündigt. “Avengers: The Kang Dynasty“ und “Avengers: Secret Wars“ sollen 2025 in die Kinos kommen, wie der Präsident der Marvel Studios, Kevin Feige, am Samstag auf der Comicmesse Comic-Con in San Diego verkündete.

Beide Titel waren kurz zuvor von Fans in einer Datenbank des EUIPA, dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum, entdeckt worden. Eine deutsche Kanzlei hatte die Markenrechte für diverse Titel eintragen lassen, darunter auch die geplanten “Avengers“-Filme. Die Anträge wurden laut “filmstarts.de“ am 22. Juli für das sogenannte Fast-Track-Verfahren eingereicht, was eine schnelle Bearbeitung gewährleisten solle.

“Avengers: Endgame“ war mit mehr als 2,79 Milliarden Dollar kurzzeitig der umsatzstärkste Film überhaupt, als er im Jahr 2019 die alte Bestmarke von “Avatar“ überbot. Nach einem Re-Release in China im vergangenen Jahr ging Platz eins der Rangliste an “Avatar“ zurück.

Disney kündigte außerdem eine ganze Reihe weiterer Filme an, darunter “Thunderbolts“ und “Fantastic Four“ für 2024 und “Blade“ für November 2023. Die Marvel-Produktion “Captain America: New World Order“ soll im Mai 2024 in die Kinos kommen.

Die Marvel-Filme unter anderem der “Avengers“-Reihe haben außerdem Scarlett Johansson zur bestbezahlten Schauspielerin der Welt gemacht. Sie kam zwischen Juli 2018 und Juni 2019 auf Gesamteinnahmen von rund 56 Millionen Dollar (rund 50 Millionen Euro). Dennoch verklagte sie Disney im vergangenen Jahr: Die Entscheidung des Konzerns, den Superheldinnenfilm “Black Widow“, wo sie die Titelrolle spielt, gleichzeitig im Kino und auf Disney+ herauszubringen, schmälere die Erlöse erheblich und damit auch ihre eigenen Einnahmen, argumentierte Johansson. Neben ihrer Gage von 20 Millionen Dollar ist sie auch an den Gewinnen beteiligt, die das Studio erzielt. Disney wiederum nannte Johanssons Klage “herzlos“.

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