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Erdbeben im Süden des Iran tötet 5

Baku, 2. Juli, AZERTAC

Im Iran und in Japan hat in der Nacht auf Samstag die Erde gebebt. Im Iran sind in der südlichen Provinz Hormosgan bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. 44 weitere Menschen wurden verletzt, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete. Das Epizentrum des Bebens befand sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 100 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Bandar Abbas in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Rettungsteams wurden in der Nähe des Epizentrums des Dorfes Sayeh Khosh eingesetzt, in dem rund 300 Menschen in der Provinz Hormozgan leben, etwa 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran.

Die Menschen gingen auf die Straße, als Nachbeben das Gebiet nach dem Beben am frühen Morgen erschütterten, das auch Gebäude und Infrastruktur beschädigte.

Das Erdbeben sei in vielen Nachbarländern zu spüren gewesen, heißt es n dem Bericht.

Das Gebiet hat in den letzten Wochen mehrere mittelschwere Erdbeben erlebt. Im November starb ein Mann bei zwei Erdbeben der Stärke 6,4 und 6,3.

Der Iran liegt auf großen seismischen Verwerfungen und erlebt im Durchschnitt ein Erdbeben pro Tag. Im Jahr 2003 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 6,6 die historische Stadt Bam und tötete 26.000 Menschen. Bei einem Erdbeben der Stärke 7 im Westen des Iran im Jahr 2017 wurden mehr als 600 Menschen getötet und mehr als 9.000 verletzt.

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