WELT


Folgen der Coronakrise belasten US-Flugzeughersteller Boeing schwer

Baku, 10. Juni, AZERTAC

Im Mai steht ein Einbruch um 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat: Die Folgen der Coronakrise belasten den US-Flugzeughersteller Boeing schwer.

Lediglich vier Verkehrsflugzeuge wurden vergangenen Monat ausgeliefert, wie der US-Luftfahrtkonzern bekannt gab. Im Vergleichsmonat des Vorjahres waren es noch 30 gewesen - obwohl auch dort das wichtigste Modell 737 Max bereits nach zwei Abstürzen mit 346 Toten mit Startverboten belegt war. Im April 2020 waren es immerhin noch sechs.

Börsenkurs von Boeing gibt nach - Auch die Auftragslage bleibt kritisch - im vergangenen Monat verzeichnete das Unternehmen lediglich neun neue Bestellungen, darunter keine Passagiermaschinen. Die Stornierungswelle hält dagegen an. Im bisherigen Jahresverlauf bis Ende Mai gingen unterm Strich insgesamt 602 Aufträge verloren.

Die enttäuschenden Zahlen zu den Auslieferungen setzen am Dienstag auch der Boeing-Aktie zu. Der Anteilsschein verlor an der New Yorker Börse mehr als fünf Prozent.

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