POLITIK


Französische Zeitung „Libération“ schreibt über Besetzung aserbaidschanischer Gebiete

Baku, 30. März, AZERTAC

In der französischen Zeitung „Libération“ ist ein Artikel über den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt veröffentlicht. Mirvari Fataliyeva, Leiterin des Aserbaidschanischen Hauses in Paris, Generalsekretärin des Vereins der Freunde von Aserbaidschan ist Autorin des Artikels.

Im Artikel geht es ausführlich um die bestehenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die wirtschaftliche Entwicklung Aserbaidschans sowie den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt und den Völkermord von Chodschali, berichtet AZERTAC unter Berufung auf den Pressedienst des Staatlichen Komitees für Arbeit mit Diaspora.

In ihrem Artikel macht die Autorin französische Leser darauf aufmerksam, dass im Zuge der Annexionspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan mehr als eine Million Bürger zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihrem eigenen Land geworden sind. Armenische Truppen halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt.

Darüber hinaus stellt die Autorin fest, dass Aserbaidschan nach der Zahl seiner Flüchtlinge und Binnenvertriebenen pro Kopf in der Welt den ersten Platz belegt. Im Artikel wird zugleich von dem Völkermord von Chodschali im Jahr 1992 erzählt. Sie erinnert daran, dass beim Sturm auf die aserbaidschanische Stadt Chodschali in der Nacht auf den 26. Februar 1992 613 Personen, darunter Kinder, Frauen, alte Menschen, mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet wurden. Der amtierende Präsident Armeniens Sersch Sargsjan bekannte sich in einem Interview mit westlichen Journalisten offensichtlich, dass er einen Befehl über die Begehung dieses Völkermordes gegeben hatte.

Im Artikel heißt es weiter, dass die armenische Seite bisher die Erfüllung der vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates über die Konfliktlösung ignoriert. Die Beschlüsse verurteilen die Gewaltanwendung gegen Aserbaidschan und die Besetzung seiner Gelände und fordern den bedingungslosen Rückzug der armenischen Besatzungskräfte aus aserbaidschanischen Territorien. Die Souveränität und die territoriale Integrität Aserbaidschans werden in diesen Dokumenten unterstützt. Aserbaidschan ruft die internationale Gemeinschaft und Frankreich als einen der Co-Vorsitzenden der OSZE Minsk- Gruppe dazu auf, eine Reaktion auf diese bewaffnete Aggression Armeniens zu geben, Aserbaidschan bei der Wiederherstellung seiner territorialen Integrität zu unterstützen“, so Autorin des Artikels Mirvari Fataliyeva.

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