SPORT


IOC veröffentlicht zweite Fassung der Playbooks

Baku, 14. Dezember, AZERTAC

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Organisationskomitee der Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022) haben am Montag die zweite und letzte Fassung der Playbooks für das Großevent veröffentlicht. Es bleibt wie erwartet dabei, dass ungeimpfte Sportler nach ihrer Ankunft in China für 21 Tage in Isolation müssen. Die Vorgaben und Maßnahmen gelten auch für die Paralympics (4. bis 13. März).

"Wir haben eng mit weltweit führenden Experten für Gesundheit und Sport zusammengearbeitet, um die notwendigen COVID-19-Gegenmaßnahmen umzusetzen, die eine sichere und erfolgreiche Durchführung der Spiele ermöglichen", sagte IOC-Direktor Christophe Dubi. Die Schaffung einer "sicheren Umgebung" werde für ein "einzigartiges Erlebnis" bei den Spielen sorgen und den Athleten dabei helfen, "sich voll und ganz auf die Sportwettkämpfe zu konzentrieren".

Sportler sollen die Abstandregeln (mindestens zwei Meter) beachten und den Körperkontakt "so weit wie möglich" minimieren. Umarmungen oder Händeschütteln sind zu unterlassen, öffentliche Verkehrsmittel tabu, das gilt auch für Taxis. Nur offizielle Fahrzeuge des Veranstalters dürfen benutzt werden, das Verlassen der Blase ist selbstverständlich untersagt.

Es herrscht Maskenpflicht, ausgenommen davon sind die Wettkämpfen, das Training, das Essen, Trinken und Schlafen. Bei Interviews sind Masken (bei Wahrung der Abstandsregeln) ebenfalls nicht vorgeschrieben - und auch nicht, wenn die Sportler allein sind.

Die Playbooks basieren auf den Erfahrungen etlicher Sportgroßveranstaltungen und sind ähnlich zu denen, die vor den Sommerspielen in Tokio veröffentlicht worden waren. Das Event in Japan war nach einem Zuschauer-Ausschluss ohne die befürchteten Massen-Infektionen über die Bühne gegangen. In China werden zumindest heimische Fans auf den Tribünen erlaubt sein.

Ausnahmen von der Impfregel soll es nur im Einzelfall geben. Wer es gesund in die Blase geschafft hat, darf sich dort relativ frei bewegen und auch den Transport zwischen den Wettkampfstätten in Peking, Yanqing und Zhangjiakou nutzen. Anders als in Tokio müssen Sportlerinnen und Sportler das Land nicht 48 Stunden nach ihrem Wettkampf verlassen und dürfen an der Schlussfeier teilnehmen. Das IOC und das OK empfehlen jedoch die zeitnahe Abreise.

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