WELT


Infolge heftigen Starkregens im Osten Südafrikas mehr als 400 Menschen gestorben

Baku, 17. April, AZERTAC

In der südafrikanischen Küstenprovinz KwaZulu-Natal haben die Aufräumarbeiten nach der dort bislang schlimmsten aufgezeichneten Unwetterkatastrophe begonnen. Behördenangaben zufolge wird versucht, die Wasser- und Stromversorgung in allen betroffenen Gebieten wiederherzustellen. Auch private Rettungskräfte beteiligen sich an den Bergungs- und Aufräumarbeiten. Nach vorläufigen Zahlen der Behörden starben bei der Katastrophe mehr als 400 Menschen.

Eine Woche nach Beginn des tagelangen verheerenden Starkregens sind die Regionalhauptstadt Durban und ihre Umgebung zudem von neuen Regenfällen heimgesucht worden. Zwar sagten die Meteorologen für das Osterwochenende deutlich weniger Niederschlag voraus als zuvor, trotzdem waren die Rettungsdienste der Küstenprovinz in höchster Alarmbereitschaft.

Das Extremwetter hatte am vergangenen Wochenende begonnen. Regenfälle hatten Siedlungen überflutet, Straßen weggerissen und Tausende Menschen ohne Unterkunft zurückgelassen. Rund 4000 Häuser und Hütten wurden zerstört, 13.500 schwer beschädigt. Zehntausende Menschen sind obdachlos.

Der Hafen von Durban, einer der größten Frachthäfen Afrikas, ist bis auf Weiteres geschlossen. In einigen Gegenden gibt es weder Strom noch fließendes Wasser. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa erklärte die Region zum Katastrophengebiet.

Die am Indischen Ozean liegende Küstenprovinz KwaZulu-Natal ist eines der wichtigsten Urlaubsziele im Land und hatte sich eigentlich schon auf den traditionellen Osteransturm in- und ausländischer Touristen vorbereitet.

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