POLITIK


Leyla Abdullaeva: Rhetorik von Armeniens Außenministerium, die Völker auf Frieden vorzubereiten, ist nichts als Heuchelei

Baku, 5. Oktober, AZERTAC

Die Pressesprecherin des Außenministeriums, Leyla Abdullayeva, beantwortete die Frage von AZERTAC über die Erklärung des armenischen Außenministeriums zur Rede des Präsidenten von Aserbaidschan auf der Plenartagung der 16. jährlichen Sitzung des Internationalen Diskussionsklubs “Waldai“ .

Leyla Abdullaeva sagte: “Zunächst möchte ich betonen, dass der Präsident der Republik Aserbaidschan in seiner Rede historische Fakten über den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt plausibel und deutlich darlegte und unbegründete Behauptungen der armenischen Seite entlarvte.

Das Staatsoberhaupt erklärte in klarer und entschlossener Weise, dass Berg-Karabach ein historische Gebiet Aserbaidschans und ein wesentlicher Bestandteil unseres Landes ist.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die politische Führung Armeniens in jüngster Zeit als eine neue Formel für die Lösung des Konflikts oft den Begriff "Volk von Berg-Karabach" gebraucht. Präsident Ilham Aliyev hat auf dem internationalen Waldai- Forum zu Recht betont, dass es keinen Begriff "Volk von Berg-Karabach" gibt. Es gibt armenische und aserbaidschanische Gemeinden von Berg-Karabach, fügte L. Abdullayeva hinzu.

Vor dem Konflikt lebten die aserbaidschanischen und die armenischen Bevölkerungen in der Region Berg-Karabach Aserbaidschans zusammen. Der Gebrauch des Begriffs eines separaten “Volkes“ ist hier nur Selbsttäuschung. Denn so etwas gibt es nicht.

Armenien unterstützt den Terrorismus auf staatlicher Ebene und heroisiert sie, erklärt Monte Melkonian, einen der Anführer der Asala zu einem Nationalhelden. Es ist der gesamten internationalen Gemeinschaft gut bekannt, dass während der Besetzung von Berg-Karabach und den umliegenden Rayons Aserbaidschans zahlreiche Gräueltaten gegen viele aserbaidschanische Zivilisten, darunter auch gegen minderjährige Kinder begangen wurden, sagte die Pressesprecherin. Bei vergangenen Angriffen kamen aserbaidschanische Kinder ums Leben. Shahmaliyeva Aygun Ziraddin (14) starb 2012 durch ein explodierendes Plüschtier und Fariz Badalov (9) starb 2011 durch die Kugel eines Scharfschützen. Bei einem Bombardement durch armenische Streitkräfte am 4. Juli des Jahres 2017 kam das 18 Monate alte Kind namens Zahra in der Grenzregion Bergkarabach ums Leben. Vor kurzem wurde durch Beschuss armenischer Einheiten ein weiterer Zivilist- ein Baggerfahrer namens Abysov Safarali getötet, der einen Weg in Richtung zum Dorf Guschtschu Ayrim der Region Gazach anlegte.

Die Zerstörung, Plünderung und Aneignung von kulturellen und religiösen Denkmälern in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten ist ein wesentlicher Bestandteil der Annexionspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan. Darüber hinaus ist die Zerstörung des Kulturerbes auf dem Territorium Armeniens, das zum aserbaidschanischen Volk gehört, nicht nur gegen das aserbaidschanische Volk gerichtet, sondern auch ist eine Barbarei gegen die allgemeinmenschliche Zivilisation.

In diesem Sinne hat die armenische Führung kein Recht, über Werte, internationale Verpflichtungen oder Demokratie zu sprechen. Es ist lächerlich, über jede Art von Demokratie in Armenien zu sprechen, in der ein revolutionäres diktatorisches Regime geschaffen wurde, das der bolschewistischen Diktatur ähnelt.

Die Rhetorik des armenischen Außenministeriums, die Völker auf den Frieden vorzubereiten, ist nichts als Heuchelei, wenn der armenische Verteidigungsminister eine Erklärung zu "neuen Kriegen, neuen Gebieten" abgab, ein anderer hochrangiger Beamter erklärte, dass Aserbaidschanern nicht einmal einen Zentimeter Land zurückgeben würde, der armenische Premierminister zur Annexion aserbaidschanischer Gebiete aufforderte. In der Tat sollte sich in erster Linie die Führung Armeniens auf den Frieden vorbereiten.

Der Konflikt sollte im Rahmen der territorialen Integrität Aserbaidschans, auf der Grundlage der entsprechenden Resolutionen der Vereinten Nationen und der Helsinki-Schlussakte gelöst werden.

"Berg-Karabach ist Aserbaidschan und Ausrufezeichen." Gemäß den Resolutionen des UN-Sicherheitsrats sollte Armenien seine Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans abziehen und die aserbaidschanischen Binnenvertriebenen sollten in ihre Heimat zurückkehren.

Die politische Führung Armeniens sollte echte Schritte unternehmen, um den Konflikt zu lösen, statt Zeit für falsche, populistische und demagogische Formeln zu vergeuden“, so L. Abdullaeva.

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